Kilimandscharo Besteigung: Das Dach Afrikas
Der Trend zu individuellen Outdoor und Aktivreisen hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Mehr und mehr Menschen wollen auf Reisen mehr als am Strand im Liegestuhl zu liegen. Safaris, Trekkingreisen in Nepal oder Kilimanjaro Besteigungen haben als Urlaubsthemen stark zugenommen.
Die Nischen- und Spezialreiseveranstalter sind durchwegs am Weg nach oben. Die Buchungszahlen sind stetig im zweistelligen Wachstumsbereich. Claudia Perchthaler, Produktmanagerin der TUI Tochter worldwide active, kann diese Entwicklung bestätigen: „In den vergangenen Jahren haben wir mit unseren Reisen immer mehr Menschen anziehen können. Die beiden Verkaufsschlager sind Trekkingreisen nach Nepal und
Kilimandscharo Besteigungen."
Gruppen- und Rundreisen mit vielen Teilnehmern sind nicht mehr In, kleine Gruppen mit individueller Betreuung, die aber trotzdem gut organisiert und geplant sind, erfreuen sich dafür immer größerer Beliebtheit. „Unser Motto ist: kleine Gruppe, großes Erlebnis. Damit scheinen wir den Trend momentan ganz gut zu treffen", freut sich die Touristikerin.
Wichtig für Perchthaler und ihr Team ist Fair Trade auf Reisen. Es wird bei der Wahl der Partner vor Ort sehr stark darauf geachtet, dass Angestellte wie Träger und Guides fair entlohnt werden und die Ausrüstung passt. „Unsere Kunden sind durchaus auch bereit den einen oder anderen Euro mehr auf den Tisch zu legen, wenn sie dafür den Fair Trade Gedanken in die Welt tragen." Träger, die den Kilimanjaro fast barfuß bezwingen, scheinen Geschichte zu sein. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Philosophie durchsetzt.
Christoph Kluge
worldwide active