Wasserfall in Venezuela
Venezuela ist als Ferienziel auf Grund seines angenehmen Klima das ganze Jahr empfehlenswert. Auf einer
Rundreise über Venezuela werden den Reisenden viele touristische Highlights geboten. Das Land spricht für seine Diversität, die Touristen werden von den Tafelbergen ebenso angetan sein, wie nicht zuletzt von den weiten Sumpflandschaften oder den unbegrenzten Stränden. Im Übrigen sind die verschneit Gipfel der Anden ein Highlight für eine Vielzahl von Venezuelabesuchern und für die Fauna und Pflanzen liebenden des Landes, bieten sich hier eine außergewöhnlich artenreiche Tierwelt und Vegetation.
Die Atlantikküste Venezuelas ist knapp 3.000 Km lang; somit steht einem unbesorgten Badeurlaub nichts entgegen. Außergewöhnlich saubere Strände sieht man beispielsweise in der Stadt Puerto la Cruz.
Bei einem Urlaub im Land sollte man auf jeden Fall der Hauptstadt Caracas einen Besuch abstatten. Namhafteste Held der Geschichte des Landes ist Simon Bolivar, der 1811 den Unabhängigkeitskrieg der ehemalig spanischen Kolonie in Gang brachte und dessen Museum in der Stadt aufgesucht werden kann.
Sehr beliebt bei Touristen ist der in der Nähe liegend Naturpark Mochima, welcher eine verschiedenartige Pflanzen-und Tierwelt in sich birgt.
Kulturell interessierte Urlauber sollten auf ihrer Besuch den unterschiedlichen Städte des Landes besuchen. In der Stadt Coro beispielsweise kann man unzählige kirchliche Gebäude bestaunen, außerordentlich informativ ist die Kathedrale. Selbige zweitälteste Stadt des Landes war schon lange Hauptstadt Venezuelas. Durch die zahlreichen kolonialen Gebäude wurde Coro in die Kulturerbeliste der UNESCO eingefügt.
Im Kontrast dazu kommt auch der Kletterbegeisterte auf seine Kosten, die Anden dienen einmalig für abenteuerliche Klettertouren wie auch Trekking. Wer das südamerikanische Land zu Wasser kennenlernen möchte, bereist den Orinoco, den Hauptstrom Venezuelas, mit dem Boot.
Bedingt durch die unterschiedlich Höhenlagen findet man im Land Venezuela diverse Klimazonen. Sogar alpines Klima ist in den höheren Lagen keine Rarität.
Der Großteil des Landes im Kontrast dazu wird vom tropischen Klima bestimmt. In den Monaten zwischen Mai und November sollte man eine Reise nach Venezuela wenn möglich nicht planen, denn dann herrschen dort Regenzeit. In den oberen Lagen ist das Wetter moderat und für Europäer sehr vorteilhaft. So überwiegen bspw. in der Hauptstadt Caracas das gesamte Jahr über Temperaturen um die 25°C, nachtsüber kühlt es auf rund 15°C ab. Dieses vielfältige und interessante Land Südamerikas bringt für jeden bisschen, ob kulturelle Vergnügen in den zahlreich alten Städten mit ihren imposanten Gebäude aus der Kolonialzeit, einen lockeren Strandurlaub am Karibischen Meer oder eine Klettertour in den Anden, ein unvergessliche Reise ist garantiert.
Jörg Kroker
Foto: Fotolia;Birgit Prentner