Neufundländer am Strand auf Fehmarn
Mit Beginn der Ferienzeit taucht für viele Hundebesitzer die Frage auf, wohin mit meinem Vierbeiner. Welche Möglichkeiten gibt es?
Zum einen kann man seinen Hund in eine Tierpension bringen. Doch für viele stellt sich, mal abgesehen von den Kosten, die Frage, ob das Tier sich dort so wohl fühlt, wie es dies im Kreise seiner Familie tun würde. Viele plagt die Sorge, der Hund könnte sich verlassen vorkommen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es, den Hund bei Bekannten unterzubringen bzw. ihn von Freunden versorgen zu lassen. Doch auch hier ist mit Schwierigkeiten zu rechnen, weil nicht jeder Freunde und Bekannte hat, die genauso hundebegeistert sind wie man selbst. Außerdem haben die Freunde nicht immer zur gleichen Zeit Urlaub wie man selbst, weshalb man sich dann schon wieder Sorgen machen muss, daß der Hund den ganzen Tag alleine ist. Diese Variante bietet sich eher für Notfälle und somit meist recht kurze Zeiträume an.
Und dann stellt sich natürlich noch, bezogen auf die oben genannten Möglichkeiten, die Frage: Warum soll ich ausgerechnet in der Urlaubszeit den besten Freund der Familie alleine zurücklassen. Gerade jetzt, wo sich auch mal die Möglichkeit bietet, sich noch intensiver um den Vierbeiner zu kümmern und gemeinsam mit der Familie und Hund zu entspannen. Deshalb versuchen immer mehr Menschen ihr Tier mit in den Urlaub zu nehmen.
Doch auch da ist es nicht immer einfach, eine geeignete Unterkunft für den
Urlaub mit Hund zu finden. So werben zum Beispiel an der Nord- und Ostsee viele Vermieter mit Wohnungen speziell für Allergiker. Dies bietet sich natürlich in Verbindung mit der Seeluft geradezu an. Allerdings stehen diese Ferienobjekte damit für Hundebesitzer nicht zur Verfügung. Doch gerade diese Urlaubsgebiete bieten sich geradezu für Hundebesitzer an.
Vorteile sind unter anderem die nicht allzu große Anreisestrecke, hundefreundliche Strände und Gastronomie, um nur einige zu nennen. Auf der Ostseeinsel Fehmarn ist dies alles zu finden.
Es gibt keinen ausgewiesenen Hundestrand, denn man kann an fast jedem Strand mit seinem Hund nach Herzenslust toben und die Natur erkunden.
Sogar Naturschutzgebiete (Z.B. Grüner Brink) dürfen mit Hund erkundet werden, vorausgesetzt er wird an der Leine geführt und man bleibt auf den ausgewiesenen Wegen.

Im Norden findet man bevorzugt Dünenlandschaften, im Osten gibt es die Steilküste und im Süden sind es die flach abfallenden Sandstrände. Insgesamt bietet Fehmarn 78 km Küstenlänge und ist nach Rügen die zweitgrößte Ostseeinsel. Mit rund 1910 Sonnenstunden ist Fehmarn auch eines der sonnenreichsten Flecken Deutschlands. Wer da ins Wasser möchte, darf sich auch über einen gute Wasserqualität freuen, denn alle beprobten Badestellen 2010 ergaben gute bis sehr gute Ergebnisse.
Wenn sich dann nach einem erlebnisreichen Tag der Hunger meldet ist man in einem der vielen zahlreichen Restaurants auch mit Vierbeiner ein gern gesehener Gast. Deshalb kann man nur empfehlen, sich rechtzeitig nach einem geeigneten
Feriendomizil umzusehen. Denn was ist erholsamer, als in der schönsten Zeit des Jahres alle Familienmitglieder um sich zu haben?
Daniela Traxel