Wow......ist das schön hier
Die Erfahrungen, die man als Hundehalter in Frankreich macht sind regional und saisonal sehr verschieden.Im Sommer mit einem wasserverrückten Hund wie Labrador oder Retriever an die Cote d'Azur zu fahren, ist sicher sehr viel schwieriger als z.B. mit einem Yorkshireterrier. Die Sommermonate sind an der Mittelmeerküste in der Regel sehr heiß und die Strände voller internationaler Touristen, da ist es mit einem großen Hund nahezu unmöglich an den Strand zu gehen.
Deshalb bieten sich die Küsten von Languedoc und Cote d'Azur eher im Frühling oder im Herbst an. Es gibt zwar einige Hundestrände am Mittelmeer, die sind aber meist sehr klein und obendrein sehr ungepflegt. Für die Wasserratten und Unternehmungslustigen unter den Vierbeinern eignet sich daher eher die Atlantikküste Frankreichs wie z.B. Normandie, Bretagne, Aquitanien oder Poitou-Charente. Leider gibt es dort zwar keine Schönwettergarantie, aber abgelegene, nahezu menschenleere und kilometerlange Sandstrände zum Laufen, Schwimmen und Spielen.Viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, traumhafte und ursprüngliche Landschaften, sowie Ferienwohnungen zum erschwinglichen Preis entschädigen aber in jeder Hinsicht für die fehlende Sonnengarantie. Hier sind die Franzosen noch unter sich und die französische Gastfreundschaft kommt auch Urlaubern mit Hund zu Gute.
Außerdem: wer sagt denn, daß die Sonne nicht scheint.Und weniger Hitze ist für Mensch und Hund ohnehin erholsamer. Wander- und Abenteuerlustige zieht es aber auch oft ins Elsass oder in die abwechslungsreichen Flusslandschaften Zentralfrankreichs. Dort sind in den meisten Unterkünften wie Hotels, Campingplätze oder Ferienhäuser Hunde nach Voranmeldung kein Problem. Allerdings gilt auch hier, daß ein kleinerer Hund bessere Chancen hat als ein großer. Bitte bei Auswahl und Buchung der Unterkunft vorher absprechen!
Wer Lust auf Kultur hat, findet immer häufiger im Eingangs-/Kassenbereich einen extra eingezäunten " Hundegarten", oft mit kleiner Wiese, wo der Hund eine Weile bleiben kann. Vor allem in kleineren Museen wird man immer wieder aufgefordert den Hund einfach mit hinein zu nehmen.
Einreisebestimmungen: Hunde müssen gechipt sein und eine gültige Tollwutimpfung im EU-Heimtierausweis vorweisen.
Die Einreise für Hunde der Kategorie 1 ist absolut verboten und strafbar:Kategorie 1: Alle Hunde die ihren morphologischen Merkmalen nach dem Rassehund Staffordshire Terrier, American Staffordshire, Mastiff oder Tosa vergleichbar sind ohne vom internationalen Hundeverband (
www.fci.be) zugelassenem Stammbuch (
Botschaft Frankreich)
Kategorie 2: Hunde die der o.g. Rassen zugehörig sind, dürfen einreisen wenn sie in einen vom FCI zugelassenen Stammbuch eingetragen sind.
Auch Rottweiler gehören zu der 2. Kategorie. Sie benötigen kein Stammbuch, es besteht allerdings Leinen- und Maulkorbpflicht. Dobermann und deutsche Dogen sollten einen Maulkorb tragen.
Wer nicht sicher ist, ob sein Hund einer dieser Kategorien zuzuordnen ist, sollte kein Risiko eingehen und sich vorab bei der Landwirtschaftsabteilung der franz. Botschaft bzw. dem französischen Landwirtschaftsministerium ( Pascale Vignal-Gautron, Tel: 0033-149558472 oder pascale.vignal-gautron@agriculture.gouv.fr ) informieren.
Diese Infos bekommen Sie von www.haustierlust.de Ihrem Onlineshop für naturbelassene Tiernahrung und "tierischem" Zubehör.
Sabine Borgert
40883 Ratingen