Kubareise
Kuba darf sich ohne Zweifel als eines der schönsten Badeparadiese der Welt bezeichnen. Weiße Strände prägen die Antilleninsel und haben schon Christoph Kolumbus auf seiner ersten Amerikareise in ihren Bann gezogen, als dieser - auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien - ihre Südküste mit dem Schiff passierte. Später wurde Kuba Teil des spanischen Kolonialreichs, wie die vielen bezaubernden Städte des Landes belegen, in denen die Architektur der einstigen Eroberer bis heute fortlebt. Die Kombination aus Erholung am Strand und kulturellem Reichtumsind für einen Großteil der Urlauber der Hauptgrund für eine
Kubareise. Dass man hier auch hervorragend wandern kann und Einblicke in die umwerfende Natur der Tropen bekommt, wie man sie nur noch an wenigen Orten auf der Welt vorfindet, wissen jedoch nur die Wenigsten.
14 Nationalparks befinden sich auf dem Territorium Kubas, dazu kommen 59 weitere Naturreservate, die dafür sorgen, dass die einzigartige Flora und Fauna des Landes auch für zukünftige Generationen bewahrt wird und das ökologische Gleichgewicht der Insel erhalten bleibt. Der Humboldt Nationalpark beispielweise wird von einem endlos scheinenden Wald bedeckt, wie man ihn in dieser Dimension nirgendwo im Land mehr findet. Auf einer ausgedehnten Wanderung lernt man hier die Vegetation der von feuchtwarmem Klima geprägten Tropen kennen und entdeckt zahlreiche Tierarten, die es nur hier gibt. Den besten Ausblick auf die Landschaft hat man vom Hausberg des Parks, dem El Yunque, der sich ebenfalls zu Fuß besteigen lässt.
Als Wanderer auf Kuba bewegt man sich in der Regel im Binnenland, wo die Einwohner nur selten mit Touristen in Berührung kommen. Hier trifft man auf einfache Bauern, die vom bunten Treiben an den Stränden völlig unberührt bleiben und ihr Leben nach wie vor so gestalten, wie dies schon ihre Väter und Großväter getan haben. Wer also das echte Kuba erleben will, bekommt bei einer Wandertour die Gelegenheit dazu.