Radfahren ist inzwischen eine der beliebtesten Breitensportarten geworden. Allerdings ist hier auch die Unfallhäufigkeit ausgesprochen hoch. Es gibt eine Reihe von Präventionsmaßnahmen, die zu einer deutlichen Verringerung des Unfallrisikos beitragen.
Zunächst einmal sollte natürlich der technische Zustand des Sportgerätes, also des Fahrrades, einwandfrei sein. Bremsen und Lichtanlage bedürfen einer ständigen Kontrolle. Auch der Reifendruck und der Zustand der Reifen sollten nicht außer Acht gelassen werden. Und das Tragen eines Fahrradhelmes sollte ebenfalls obligatorisch sein, um Kopfverletzungen bei einem Sturz zu vermeiden. Für Kinder empfiehlt es sich darüber hinaus, weitere Schutzmaßnahmen wie z.B. Knieschoner, Ellbogenschoner etc. einzusetzen.
Wer sportlich trainiert und fit ist, braucht keine besonderen Vorbereitungen, um sich auf das Fahrrad zu setzen. Allerdings ist es immer ratsam, sich vor einer längeren Radtour aufzuwärmen und darauf zu achten, dass die Trinkflasche gefüllt ist und kohlehydratreiche Nahrungsmittel mitgenommen werden.
Eine sehr hilfreiche Vorbereitung auf das Fahrradfahren ist ein Heimtrainer, den man gezielt zum Aufwärmen, aber auch zur Verbesserung der Ausdauer einsetzen kann. Ein paar Dehnungsübungen im Vorfeld einer längeren Radtour verhindern ein zu schnelles Übersäuern der Muskeln.
Auf jeden Fall ist es für Fahrradfahrer sinnvoll, eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Die
private Krankenversicherung bietet die Möglichkeit einer besseren Unterbringung im Krankenhaus und die Behandlung durch den leitenden Arzt.
Für Kinder ist eine Zusatzversicherung noch wichtiger, weil die
gesetzliche Krankenversicherung bei einigen Unfallfolgen nicht in vollem Umfang leistet. Die
private Krankenversicherung ermöglicht den Eltern im Fall eines Unfalles zum Beispiel die freie Krankenhauswahl, die Kosten für Zahnersatz und Brillen sind ebenfalls über die
private Krankenversicherung abgedeckt.