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Unerkannt führen Hüftgelenks-Verletzungen bei Senioren oft zu Hüftarthrose

Autor: gelenk-doktor | Erstellt am: 15.01.2010 | Gelesen: 1021
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Nicht nur Oberschenkelbrüche, sondern auch Knorpel und Gelenksverletzungen nach Sturz auf das Hüftgelenk sind gefährlich.

Nach Sturz auf das Hüftgelenk kann die erhöhte Reibung angerissener Knorpel eine schnelle Arthrosebi
Nach Sturz auf das Hüftgelenk kann die erhöhte Reibung angerissener Knorpel eine schnelle Arthrosebi
Klirrende Kälte und Schnee sorgen nicht nur für Spaß auf den Ski-und Snowboardpisten: An ältere Menschen stellt ein harter Winter ganz besondere Anforderungen. Durch Eis und überfrierende Nässe auf Straßen, rutschigen Hauseingängen und Treppen ergeben sich zahlreiche Gefahrensituationen. Sogar in der eigenen Wohnung verursacht an Schuhen eingebrachter Schnee plötzlich neue Gefahrenherde, die zu Stürzen führen können.

Bewegliche Senioren in einem guten Trainingszustand überstehen solche Stürze oft ohne Folgen. Die beste Vorbeugung gegen Sturzverletzungen am Hüftgelenk ist daher regelmäßige körperliche Bewegung und eine gut trainierte Hüftmuskulatur.

Treten nach einem Sturz aber Schmerzen im Hüftgelenk auf, ist eine Klärung durch den orthopädischen Spezialisten dringend geboten. Denn ein Oberschenkelhalsbruch muß nicht sofort zur Gehunfähigkeit führen. Oft erscheint das Bein noch belastbar, kann aber nicht mehr aktiv angehoben werden. Nach Bruch im Oberschenkelhals kann das Bein auch lediglich verdreht und leicht schmerzhaft erscheinen, weil die starken Bänder und Muskeln der Hüfte die Bruchstellen noch immer fest zusammenhalten.

Erst das Röntgen durch den spezialisierten Orthopäden kann Gewissheit schaffen. Die Behandlung durch den Orthopäden richtet sich im Einzelfall nach zahlreichen Umständen, die der Spezialist erwägen muß: der genaue Verlauf der Bruchstelle und der Gesamtzustand des Patienten, Gewicht, allgemeiner Trainingszustand, biologisches Alter und Grunderkrankungen, wie Osteoporose, spielen bei der Wahl der Behandlung eine große Rolle.

Der Orthopäde will die Bruchstelle rasch stabiliseren. Gerade dem älteren Patienten muß der Orthopäde lange Phasen völliger Unbeweglichkeit ersparen. Er weiß, daß Folgeerkrankungen, wie lebensbedrohliche Thrombosen, Harnwegsinfekte und Lungenetzündungen bleibende Fehlstellungen im Hüftgelenk für Senioren sehr gefährlich sind.

Doch nicht nur Brüche des Oberschenkelhalses haben oft drastische Folgen für das Leben der Betroffenen. Oft verharmlost werden Verletzungen der Weichteile, Knorpel, Bänder und der Gelenklippe an der betroffenen Hüfte.

Der Sturz auf das Hüftgelenk kann zu einem Einreißen oder einer Aufrauhung der Knorpel im Hüftgelenk führen. Die erhöhte Reibung im Gelenk kann zu gefährlichem Knorpelabbau und später zu Hüft-Arthrose führen. Die klassische Röntgendiagnostik kann solche Knorpel-Verletzungen nicht erfassen. Mit modernen Methoden der Hüftarthroskopie und Kernspintomographie kann der orthopädische Spezialist Verletzungen des Knorpels und der Gelenksflächen inzwischen gut erkennen.

Werden diese Verletzungen im Frühstadium nach dem Sturz behandelt, können chronische Krankheits-Verläufe bis hin zu schwerer Hüft-Arthrose (Coxarthrose) verhindert werden. Wird diese Verletzung nicht rechtzeitig behandelt, kann sich das Hüftgelenk stetig verschlechtern. Nach einem Sturz auf das Hüftgelenk kann der betroffene Patient Schmerzen zunächst nur unter Belastung oder in wiederkehrenden Episoden erleiden, bevor die Schmerzen später anfangen, den Alltag zu bestimmen.

Diese Schmerzepisoden werden von Betroffenen oft so lange verdrängt, bis sich das Hüftgelenk chronisch entzündet hat. Besucht der von Hüftschmerzen betroffene Patient den orthopädischen Spezialisten frühzeitig, wird eine Erkennung und relativ einfache Frühbehandlung dieser Sturzfolgen möglich.

Weitere Informationen zu orthopädischer Behandlung der Hüfte durch Dr. med. Thomas Schneider in Freiburg können Sie im Internet unter www.gelenk-doktor.de erhalten.

Klinikkontakt:
Dr. med. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Alte Bundesstraße 56
79194 Gundelfingen bei Freiburg

Tel: 0761-55 77 58 52
e-mail: praxis@gelenk-doktor.de
Internet: www.gelenk-doktor.de
 
 
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