Ulrike Wagner
Trier / Buchmesse Frankfurt 2009. Dem Interessierten wird hier beim aufmerksamen Lesen bewusst, dass die wirtschaftlichen Zwänge und Abhängigkeiten, denen unsere inzwischen überaus komplexe Industriegesellschaft unterliegt, weder Raum noch Zeit lassen zur Klärung ursprünglich einfacher Zusammenhänge. Eine äußerst fatale Entwicklung für die hierzulande zunehmend frühzeitig von chronischem Leiden betroffenen Kinder. Doch mit einem kleinen Buch ist es trotzdem gelungen, für Hilfesuchende den Grundstein zur insgesamt wirkungsvollen Neuorientierung zu legen - gegen eine längst abwendbare und deshalb nicht mehr hinnehmbare Fehlentwicklung!
So wurde bereits vor 20 Jahren, im November 1989, das völkerrechtliche Übereinkommen zum Schutz und zur Stärkung der Kinder, von der Vollversammlung der Vereinten Nationen angenommen, zu dessen Umsetzung sich Deutschland seit 1992 verpflichtet hat. Doch in Anbetracht des selbst bei unseren Kindern unaufhaltsamen Anstiegs zerstörerisch chronischen Leidens sowie dem noch immer unergiebigen Wissen zur Bekämpfung dieser Fehlentwicklung, wird das im Artikel 24 zwar festgeschriebene, jedoch äußerst dehnbar formulierte Recht des Kindes "
auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit" wohl über den Status eines "Papiertigers" nicht hinausgehen!
Hier im Besonderen mit Blick auf das zwar immer weiter in die Tiefe dringende, aber dennoch ineffektive, weil von den untereinander abhängigen Vorgängen unserer Körperchemie immer entferntere Detailwissen. Letztendlich bleibt hier doch nur die dauerhafte und somit riskante Unterdrückung der Krankheitssymptome. Gleichzeitig bewirkt die - nicht zuletzt aus wirtschaftlicher Abhängigkeit - unerschöpfliche Medienpräsens der Gesundheitswirtschaft ein unverantwortliches Chaos in den Köpfen einer ganzen Nation. Eine vollends "verfahrene" Situation also, die mit den unendlichen Kontroversen zwischen Ärzteschaft und Politik an Absurdität nicht mehr zu überbieten ist.
Dabei beeinflusst doch - vor allem anderen - die Nahrung unsere Körperchemie. Und die wiederum bestimmt über unser körperliches wie geistiges Wohlbefinden. Folglich ist die industrialisierte Erzeugung unserer Nahrung der Ursprung für veranlagungsbedingt krankmachende Symptome. Von Adipositas über Hyperaktivität, Depression, Neurodermitis, Psoriasis, Asthma und noch vielem mehr, treten immer wieder neue fragwürdige (Über-) Reaktionen auf. Selbst die eigentlich verschleißbedingten Leiden des Alters sind bei unseren Jüngsten auf dem Vormarsch - hierzu zählt die Palette der Schmerzen des rheumatischen Formenkreises ebenso wie Diabetes.
DER LEBENDE ORGANISMUS verfügt nun mal nicht - wie eine moderne Maschine - über einen "Kippschalter" der ihn vor Überlastung schützt. Auf Überlastung reagiert unser Organismus vielmehr mit Mangelzuständen. Die aber können auf biochemischem Weg - zunächst unmerklich über die vorhandenen Mineralreserven - schnell wieder ausgeglichen werden, so dass sich tatsächlich bedrohliche Mangelzustände im Blut - unserem aus gutem Grund regulationsfreudigen Lebenselixier - erst spät zu erkennen geben. Demgegenüber sind die als krankhaft empfundenen ersten spürbaren Symptome - in der überwiegenden Zahl der Fälle - bereits der Hinweis auf wirklich ernstzunehmende Verschiebungen des Mineralhaushalts. Warum die bloße Ergänzung der Mineralien nun aber zu kurz greift, erklärt sich beim Weiterlesen!
Die bis heute unveränderten biochemischen Abläufe zwischen unseren Stoffwechselorganen werden nämlich - vor allem - durch die so wie heute noch nie dagewesene ganzjährige Fülle der Nahrung erschwert bzw. es kommt zur regelrechten Überforderung der Organe, durch die Summe der ungezählten natürlichen und synthetischen, deklarierten wie undeklarierten Einzelkomponenten (wie z.B. Milchzucker, Fruchtsäuren, Vitamine usw.).
Ohne die jetzt auf Erfahrung beruhende Selektion von Nahrungsmitteln, wird der regelrechten Vergeudung der unverzichtbaren basenbildenden Mineralien immer weiter Vorschub geleistet. Deren wesentliche Aufgabe aber eigentlich darin besteht, den überschüssigen "sauren Abfall" des Stoffwechsels zu neutralisieren bzw. unschädlich zu machen und über die Nieren zur Ausscheidung zu bringen!
Doch der inzwischen übermäßige Neutralisierungsbedarf bringt die Körperchemie derart aus Lot, dass hierdurch auch die Bildung der Enzyme und Hormone - unseren absolut unentbehrlichen Verdauungshelfern - erschwert wird. Was letztendlich zum unvollständigen Aufschließen unserer Nahrung führt. Wertvolle Nährstoffe können so nicht genutzt werden. Wie auch die basenbildenden Mineralien, die gerade über die Zotten des Dünndarms (Überlastungsschwerpunkt !) den Weg ins Blut finden.
Schleichend entwickelt sich hier ein Teufelskreis. Je nach Ausprägung der Symptome sind nicht selten leidvolle Krankheitsschübe zu erwarten. Diese Schübe signalisieren das natürliche Bemühen des Organismus sich schädlicher - durch den Mineralmangel nicht neutralisierbarer - Abfallstoffe zu entledigen. Die reichern sich jetzt nämlich immer wieder an, bis notgedrungen der nächste "Schub" für Schadensbegrenzung sorgt!
Eine langfristig wirklich bekömmliche Ernährung zeichnet sich daher aus durch Mahlzeiten mit nur wenigen Einzelkomponenten. Die geringere Anforderung an die Stoffwechselorgane macht sie einfach leichter verwertbar. Und mit dem hierzulande "schwerverdaulichen" Überfluss bestätigt sich auch die Redewendung, dass "WENIGER noch immer MEHR ist" - hier unbedingt auch mit Blick auf die viel gepriesenen Vitamine!
In Form eines kleinen mit einzigartigem Wissen ausgestatteten Buches konnte der Grundstein inzwischen gelegt werden. Der Grundstein für Menschen, die den Ausstieg suchen - den Ausstieg aus einer geradezu unfassbaren Fehlentwicklung. Unfassbar deshalb, weil sie wider das inzwischen bessere Wissen, das zunehmend unerträgliche Leiden unserer Jüngsten einfach zulässt. Obwohl doch gerade unsere Kinder unsere elementarste Ressource sind - für eine lebenswerte Zukunft in Frieden. Jedoch nur als gesunder arbeitsfähiger Steuerzahler von morgen!
www.uwagnerverlagUlrike Wagner, Trier
unabhängige Autorin
Frankfurter Buchmesse 2009 / 14.-18. Oktober
Stand Nr. 3.1-G131
Sachgruppe 100
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