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Umweltfreundlich heizen mit Holz: Tipps für ein sauberes Kaminfeuer

Autor: homesolute | Erstellt am: 07.10.2008 | Gelesen: 5669
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Mit Holz entscheidet man sich für einen CO2-neutralen Brennstoff!

Das Flammenspiel in einem Kaminofen sorgt nicht nur für natürliche Wärme, sondern sieht auch noch gu
Das Flammenspiel in einem Kaminofen sorgt nicht nur für natürliche Wärme, sondern sieht auch noch gu

Heizen ohne Emission - Alternative Heizungen

Das Konzept der Holzverbrennung ist fast so alt wie die Menschheit und gerade in Zeiten von Umweltproblemen und Ressourcenknappheit so aktuell wie nie: Das Heizen mit Holz ist deshalb so umweltfreundlich, da bei der Verbrennung nur soviel CO2 ausgestoßen wird, wie der Baum in seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Dieselbe Menge Kohlendioxid würde auch bei der Verrottung freigesetzt - die Holzverbrennung ist also CO2-neutral.

Holz schont zudem die Vorräte fossiler Brennstoffe wie etwa Kohle oder Erdgas und stellt eine echte Alternative zu teurem Heizöl dar, wissen die Experten von homesolute.com - dem führenden Onlinemagazin rund um Haus und Garten. Dennoch sollte man sich an ein paar Grundregeln halten, um auch bei der Holzverbrennung unnötige Emissionen zu vermeiden.

Nichts als Holz

Wesentlich ist zunächst die Wahl des richtigen Heizmaterials. Optimal ist naturbelassenes, trockenes Holz - am besten Scheitholz von Birke oder Buche. Hart- und Weichhölzer unterscheiden sich vor allem durch ihr unterschiedliches Gewicht, doch auch ihre Heizwerte weichen voneinander ab: Hartholz ist sehr schwer und brennt durch seinen niedrigeren Harzanteil weit ruhiger und emissionsfreier als weiches Fichten- oder Pappelholz. Durch erhöhte Temperaturen im Schornstein lassen sich vor allem mit Harthölzern Energieverluste vermeiden. Auf gar keinen Fall darf lackiertes oder imprägniertes Holz verbrannt werden und auch Papier, Zeitschriften und Spanplatten sollten nie den Weg in den Ofen finden - ganz zu schweigen von Plastik oder Styropor. Wer dennoch eines dieser Materialien verfeuert, sollte sich im Klaren darüber sein, dass damit nicht nur die Umwelt geschädigt wird, sondern auch der Kamin. Denn innovative Kaminöfen sind mit einer zentralen Verbrennungszufuhr ausgestattet, die durch den erhöhten CO2-Ausstoß negativ beeinträchtigt werden könnten, so homesolute-Experte Dieter Daichendt, Geschäftsführer von Storch Kamine.

Die Holzlagerung - trocken, sonnig, südlich

Das passende Holz bezieht man entweder aus dem Fachhandel oder aber direkt aus dem Wald. Geschlagenes Holz sollte je nach Holzart etwa zwei bis drei Jahre lagern. Gebrauchsfertig zersägt und gespalten trocknet es schneller als ungeschlagene Holzscheite. Optimal ist eine Kreuzlagerung, bei der eine Lage quer, die andere längs geschichtet wird. Wichtig ist zudem ein trockener, gut belüfteter und sonniger Lagerplatz. Ideal eignen sich dafür seitlich offene Dächer im Freien - möglichst entlang einer Hauswand, die nach Süden ausgerichtet ist. Um das Holz vor Nässe zu schützen, sollte der Dachvorstand ausreichend nach vorne gezogen werden, raten die Experten von homesolute.com. Damit das Holz genügend Zugluft bekommt, sollte es zusätzlich mit einem Abstand von ca. 5 cm zu den umliegenden Wänden gestapelt werden. Eine Abdeckung mit Plastikplanen eignet sich deswegen keinesfalls und auch vor einer Lagerung des Holzes im feuchten Keller raten die Wohnexperten dringend ab.

Der richtige Verbrennungsverlauf

Liegt das Holz dann erstmal im Kamin, sollte man es kurzzeitig mit Holzspänen, kleinen Ästen oder russarmen Anzündern anheizen. So kommt der Ofen schnell auf Betriebstemperatur, was wiederum eine emissionsfreie Verbrennung ermöglicht. Wichtig ist zudem eine gute Luftzufuhr, die im Falle gut isolierter Häuser von außen für eine schadstoffarme Feuersglut im Ofen sorgt, betont homesolute-Experte Daichendt. Die Luftzufuhr sollte aber in jedem Fall differenziert regelbar sein. Auch ein breiter Leistungsbereich des Kamins ist erforderlich, um die Wärmeleistung je nach Raumgröße und Wunschtemperatur problemlos regeln zu können - schließlich kann auch hier unnötig Energie verloren gehen.

Wenig Rauch - gut für die Umwelt

Wer den Schornstein während des Heizens beobachtet, kann an der Rauchbildung feststellen, ob der Kamin wirklich emissionsarm verbrennt. Eine saubere Verbrennung lässt sich daran erkennen, dass die Scheiben und die Auskleidung des Feuerraums russfrei bleiben. Generell gilt: Je weniger Rauch, umso besser ist es für das eigene Zuhause, die Umgebung, die Umwelt, so das Fazit der homesolute-Experten.

Mehr Infos zum richtigen Heizen mit Holz gibt es unter www.homesolute.com/haus/ausbau/kaminofen

Tanja Est
 
 
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