Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Umweltbildung: Damit der Öko-Lifestyle noch populärer wird

Autor: stratum | Erstellt am: 24.09.2008 | Gelesen: 948
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Marktforscher beraten die Umweltbildung - Ergebnisse werden bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt präsentiert

Öko-Lifestyle
Öko-Lifestyle
Lange Zeit galten Umwelt- und Naturschützer als die Bremser der Konsumgesellschaft. Dass sich das allmählich ändert und die Umweltbildung den Konsum inzwischen fördern möchte, ist nach Auffassung des Unternehmensberaters Richard Häusler von der stratum GmbH in Berlin eine positive Entwicklung. Beauftragt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt qualifizieren Häusler und sein Team Ökozentren, Naturparke, Schullandheime und Biosphärenregionen, sich künftig nicht als Konsumkritiker, sondern Konsumförderer zu betätigen. Natürlich geht es dabei nicht um den Konsum der „Geiz-ist-geil"-Gesellschaft, sondern um ökologisch und sozialethisch vertretbares Verbraucherverhalten.

Öko-Zielgruppen breiten sich aus

Marktforscher bestätigen inzwischen, dass die Zielgruppen, die für einen solchen „nachhaltigen" Konsum aufgeschlossen sind, größer werden. Die Experten von Sinus Sociovision in Heidelberg stellen fest, dass heute fast alle Milieus der deutschen Gesellschaft ökologische Einstellungen zeigen. Ausnahmen stellen nur sehr traditionsorientierte, konsummaterialistische und hedonistische Lebenswelten dar. Das ökologisch ansprechbare Milieuspektrum reicht von der konservativen Ecke der Gesellschaft über die bürgerliche Mitte und die Karrieremilieus bis hin zu den kreativ-individualistischen Zielgruppen. Auf dieses breite Spektrum wollen sich jetzt auch die ökopädagogischen Einrichtungen einstellen. „Sie sollten sich nicht mehr nur auf den harten Kern der Ökobewegten konzentrieren, sondern eine sehr viel breitere Zielgruppenansprache zeigen", rät die stratum GmbH. Konkrete Anleitungen dazu will man auf einer Tagung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 6. November in Osnabrück geben. (Info und Anmeldung unter www.stratum-consult.de.)

Mehr Marktorientierung

Unter dem Titel „Die Marke ‚Nachhaltigkeit'" werden auf der Tagung Ergebnisse einer aktuellen Marktforschung zur Diskussion gestellt. Die Hamburger Agentur &EQUITY liefert neue Daten darüber, wie die neuen Öko-Milieus „ticken" und mit welchen sachlichen und emotionalen Botschaften man sie erreichen kann. Profis aus der Werbung und der umweltpsychologischen Forschung bewerten die Ergebnisse und machen Vorschläge für die praktische Umsetzung im Marketing. Zu den Akteuren, die aus dieser Expertise unmittelbaren Nutzen ziehen wollen, gehört beispielsweise der Naturpark Nordeifel. Der Naturpark steht vor der Aufgabe, der Großstadtbevölkerung des Köln-Bonner Raumes den Reiz und den nachhaltigen Nutzen naturnaher Freizeitangebote zu vermitteln. Das Ökologische Schullandheim im saarländischen Gersheim möchte zusammen mit der Biosphärenregion Bliesgau im Rahmen des Projekts zum Zentrum nachhaltiger Familienbildung werden. Und die Protagonisten einer Handelsmarke für sozialökologische produzierte Schnittblumen suchen nach besserer Präsenz im Massenmarkt.

Auch wenn der Trend zum ethischen Konsum zunimmt, wird er den Öko-Anbietern die Kunden nicht automatisch ins Haus schleusen. Das ist der Grund, warum die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Initiative unterstützt. Die Stiftung sähe es gerne, wenn die Umwelt- und Naturschutzeinrichtungen in Deutschland sich marktorientierter verhielten und ihre Chance nutzen würden, den nachhaltigen Konsum noch breiter in der Gesellschaft zu verankern. „Grüne" Organisationen, die sich dem Projekt noch anschließen wollen, um ihr eigenes Marketing zu verbessern, können sich direkt an die stratum GmbH wenden (Fon 030-22325270).

Lange Zeit galten Umwelt- und Naturschützer als die Bremser der Konsumgesellschaft. Dass sich das allmählich ändert und die Umweltbildung den Konsum inzwischen fördern möchte, ist nach Auffassung des Unternehmensberaters Richard Häusler von der stratum GmbH in Berlin eine positive Entwicklung. Beauftragt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt qualifizieren Häusler und sein Team Ökozentren, Naturparke, Schullandheime und Biosphärenregionen, sich künftig nicht als Konsumkritiker, sondern Konsumförderer zu betätigen. Natürlich geht es dabei nicht um den Konsum der „Geiz-ist-geil"-Gesellschaft, sondern um ökologisch und sozialethisch vertretbares Verbraucherverhalten.

Claudia Kerns
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Politik - Gesellschaft & Soziales:
Sarko oder der letzte Macho
Prinz Modschtaba Khamenei, Sohn des falschen Pharaos
Pal Dragos: Frauenquote und bürgerliches Denken - Emanzipation vom Geschlecht
Die Hälfte der Deutschen fühlt sich mit Pflegeplatzsuche überfordert
Eine eigene Kirche in den USA gründen? Wie gehts das eigentlich?
Humana startet Mitmachaktion zugunsten des Deutschen Kinderhilfswerkes
Wird in Tunesien mit dem Messer missioniert?
Max Bryan: Deutschlands bekanntester Obdachloser führt Videotagebuch

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Umweltbildung: Damit der Öko-Lifestyle noch populärer wird”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.