Mobiles Internet wird immer mehr das neue Vorzeigeprodukt der jeweiligen Mobilfunkanbieter. Fast jeder Mobilfunkanbieter hat für den Kunden passende UMTS Tarife im Angebot. Es empfiehlt sich jedoch vor Vertragsabschluss einen
UMTS Tarif Vergleich zu machen. Diesen Tarif-Vergleich gibt es im Internet in der Regel kostenlos. Ein solcher Tarifvergleich berücksichtigt wichtige Eigenschaften wie zum Beispiel das Nutzerverhalten oder auch die Wichtigkeit von der Geschwindigkeit des
UMTS Netzes.
Nicht selten ist der Kunde nach Vertragsabschluss enttäuscht, weil er mit der Geschwindigkeit seines UMTS Vertrages nicht zufrieden ist. Viele Anbieter unterstützen bereits den Datenturbo HSDPA. HSDPA ist eine Erweiterung für das UMTS Netz und ermöglicht dem Kunden eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 7,2 Mbit/s. Diese Geschwindigkeit ist mit einem herkömmlichen DSL Anschluss vergleichbar. Die Mobilfunkanbieter O2, T-Mobile und Vodafone unterstützen bereits diesen Datenturbo. Der Mobilfunkanbieter E-Plus / BASE hingegen verfügt in seinem UMTS Netz noch nicht über HSDPA. Kunden von E-Plus können somit also nur mit einer maximalen Geschwindigkeit von 384 Kbit/s surfen. Im Vergleich zu 7,2 Mbit/s in dies ein erheblicher Unterschied.
Neben
HSDPA bieten auch viele Mobilfunkanbieter HSUPA an. Mit HSUPA kann über UMTS eine hohe Upload-Geschwindigkeit realisiert werden. Bis 1,45 Mbit/s im Upload sind somit möglich. Doch neben der fehlenden Erweiterungen kann auch der nicht optimalste UMTS Stick für eine langsame Verbindung ausschlaggebend sein. In der Regel unterstützen alle neuen UMTS Sticks die maximale Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s. Doch wenn man sich selber einen UMTS Stick besorgt hat, kann es gut möglich sein, das dieser kein HSDPA und HSUPA unterstützt. Abhilfe dagegen kann ein Firmware-Update schaffen.
Torsten Heinsius