Mobiles Internet ist inzwischen recht weit verbreitet, zur Zeit nutzen etwa 300 Millionen Menschen weltweit UMTS, in Europa ist Italien das Land mit der größten Verbreitung.
UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System") ist eine inzwischen etablierte Technologie für den mobilen Datentransport. Durch UMTS kann man mehrere Datenströme gleichzeitig senden und empfangen, daß heißt es funktioniert wie bei ISDN, man kann z.B. gleichzeitig telefonieren und mailen. Es gibt inzwischen verschiedene
UMTS Tarife, zum Beispiel auch Flatrates. So kann man Handy-Flatrates nutzen, oder Notebook-Flatrates. Hierbei wird widerum unterschieben zwischen den Zahlungsmethoden Postpaid und Prepaid, oder Tagesflatrate.
Man kann es auch nach dem Zweck entscheiden: Call by Call-Tarife, Internet-Flatrates, Email-Flatrates, Musik-Flatrates, und Diskount-Tarife. Wer häufig mit Menschen außerhalb Deutschlands kommuniziert sollte auch auf die Auslands-Tarife achten.
Die Mobilfunkanbieter haben inzwischen eine Fülle von Tarifen eingeführt, wobei viele unterschiedliche Bezeichnungen kursieren, die sich nur in Details unterscheiden. Diese Details finden sich im Kleingedruckten und sind nicht selten verwirrend formuliert. Es gilt daher zu vergleichen, und da bieten sich Plattformen im Internet an, die solche Vergleiche automatisch machen.
Folgende Firmen bieten u.a.
UMTS Tarife an:
1 und 1, O2, Mobook, Vodafone, Base, T-Mobile uva.
Die UMTS-Lizenzen wurden im Jahr 2000 versteigert an diverse Unternehmen. Am Anfang ging die Vermarktung nur schleppend voran, weil es für den Endkunden zu teuer war, und viele einen schlechten Empfang hatten. Auch Firmen gehörten zu den Kunden, ab 2003. In Deutschland kommerziell verfügbar ist es seit 2004 und mittlerweile gibt es auch entsprechende Mobiltelefone in ausreichender Stückzahl. Inzwischen hat sich UMTS besser durchgesetzt.