Das UMTS (
Universal Mobile Telecommunications System) ermöglicht schnelles mobiles Surfen mit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbit in der Sekunde. Mit HSDPA werden sogar maximal 14,4 Mbit / s möglich. Bei diesem Standard ist von der 3. Generation der Mobilfunkübertragung die Rede. Dessen Vorgänger war das GSM (Global System for Mobile Communications), was mit EDGE lediglich einen Maximalwert von 220 Kbit / s ermöglichte.
Doch mittlerweile redet man schon von der nächsten Generation im Mobilfunk. Denn das LTE (Long Term Evolution) steht bereits in der Startlöchern. Der große Vorteil dieser Technologie liegt darin, dass es mehrere Bandbreiten unterstützt (1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz) und die Sendemasten von
UMTS genutzt werden können. Diesen müssen lediglich an das LTE angepasst und gegebenenfalls ersetzt werden. Damit sollten die Ausbaukosten für das LTE Netz geringer ausfallen, als es für das UMTS der Fall war. Doch dies ist noch Zukunftsmusik. Deshalb kann man sich auf den guten alten UMTS Standard verlassen. Bereits im Jahr 2000 wurden die Nutzungsrechte für die Frequenzen versteigert. Die Bundesnetzagentur erzielte dabei einen stolzen Preis von etwa 50 Mrd. Euro.
Eine Verfügbarkeitsabfrage für das UMTS Netz kann auf verschieden Webseiten durchgeführt werden. Einen deutschlandweiten Überblick erhält man über eine Landkarte. Will man genauere Information zum jeweiligen Standort, kann der Ortsname oder eine Postleitzahl in die Suchmaske eingegeben werden. Gerade Städte und Ballungszentren weisen hier eine gute Verfügbarkeit auf. Des Weiteren kann man Unterscheiden, ob man sich in oder außerhalb eines Gebäudes aufhält. Je nach Anbieter können diese Werte natürlich variieren.
Christopher Heinsius