Mit Hilfe von UMTS kann im Download eine Geschwindigkeit von bis zu 384 Kbit/s erreicht werden. Dank diverser Erweiterungen (HSDPA), kann diese Geschwindigkeit nochmals bis auf maximal 7,2 Mbit/s gesteigert werden.Dank UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) wird das schnelle mobile Surfen im World Wide Web ermöglicht. Oft ist dies mit einer Geschwindigkeit von 3,6 Megabit in der Sekunde möglich. Dies entspricht in etwa einer Leitung von DSL 4000. Einige Anbieter können die Kunden sogar mit einer Übertragungsrate bis zu 14,4 Mbit / s im Downlink bedienen. Durch HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) wird es möglich. In der Praxis wird dieser Wert aber eher selten erreicht. Dennoch ist dies ein erheblicher Sprung zum Vorgängerstandard GSM. Hier war ein Höchstwert von 220 Kbit je Sekunde erreichbar. Im Jahr 2000 wurden die Nutzungsrechte für die Frequenzen durch die Bundesnetzagentur vergeben. Zu einem Preis von umgerechnet je 8 Mrd. Euro erhielten sechs Anbieter den Zuschlag für den Deutschen Markt. 2 von ihnen schieden nach kurzer Zeit als Mobilfunkbetreiber wieder aus.
Heute sind es noch die vier großen Anbieter T- Mobile, Vodafone, O2 und E- Plus, die sich die Frequenzen teilen. Da die Gebühren für den Zuschlag damals so hoch waren, gaben die Betreiber die Kosten an die Kunden weiter. Dies hatte zur Folge, dass viele Menschen nicht auf die mobilen Tarife reagierten. Somit fielen auch die Werte für die Unternehmen an der Börse. Aus diesen Fehlern lernte die Bundesnetzagentur und verlangte für die Frequenzen des LTEs, dem Mobilfunkstandard der 4. Generation weitaus geringere Preise. Kommerziell ist der
UMTS Standard in Deutschland seit 2004 verfügbar. Seit dem sind die Zahl der Tarife sowie die Zahl der mobilen Endgeräte stetig gestiegen. Über die passenden Angebote sollte sich jeder Kunde vorab genau informieren.
Christopher Heinsius