Das Thema ist neu für mich: Der Einsatz hochfrequenter Ultraschallgeräte gegen "herumlungernde" Jugendliche. Geräte wie z.B. das "Mosquito" der Firma Arcawa GmbH versprechen u.a. "friedliche Zeiten" für ältere Mitbürger …Dabei wird aber vergessen, was mit "normalen" Jugendlichen ist? Sollen diese diese in deren Augen unvermeidbare "Schikane" einfach über sich ergehen lassen, wenn ihr Weg an einer solchen Verscheuch-Alarmanlage vorbei führt? Was ist mit Kleinkindern und gar Babys, (oder auch Tieren) welche in ihren Fällen unzumutbare hochfrequente Alarmgeräusch aushalten müssen?
Es gilt: Je jünger, desto lauter und unmenschlicher wird das Alarmgeräusch wahrgenommen; ab ca. 25 Jahren hört man den Alarm nicht mehr. Gesundheitliche Folgeschäden -speziell für Babys- sind noch unbekannt. Und in Bezug auf touristische Gegenden würden auch entsprechende Fragen mit ins Spiel kommen.
Warum kann auf "herumlungernde" Jugendliche nicht anders, konstruktiver eingegangen werden? Wir waren alle einmal jung. Die neue Generation wird nicht nur unser aller Rente zahlen - sondern sie werden sich auch unweigerlich mit den von uns produzierten gesellschaftlichen Fehlern beschäftigen müssen.
Dieter Geruschkat, Rhens