|
(Online-Artikel.de) - Wenn unser renditegetriebener freier Markt den gesunden Menschenverstand nicht mehr zulässt
unabhängige Autorin Trier/Frankfurt Buchmesse 2011. Die Masse der heute chronischen Leiden sind in Wahrheit als "Hilferufe" zu verstehen. Es sind die Hilferufe "überlasteter" Stoffwechselorgane. Die nämlich verlangen immer öfter, bereits ab dem Kindesalter, nach Entlastung. Die zentrale Rolle hierbei spielt das tagtäglich üble Gebräu aus der "Summe aller (auch nicht genannten) Inhaltsstoffe" unserer Speisen und Getränke. Fatalerweise mangelt es unserer mittlerweile ausgesprochen wissenschaftshörigen Gesellschaft gänzlich am Bewusstsein für diesen recht einfachen logischen Zusammenhang. Diese Ergebenheit führt sogar so weit, dass diese chronischen Leiden als unabänderliches Schicksal einfach hingenommen werden - selbst wenn immer offensichtlicher sogar unsere Kinder betroffen sind. In ihrer Ratlosigkeit zieht es die deutsche Politik - egal welcher Couleur - jedoch viel lieber vor, sich hinter Studien (KiGGS-Studie) zu verschanzen, die vornehmlich zu dem Schluss gelangen, dass es vor allem die Kinder aus "sozial schwachen Verhältnissen" sind, die unter chronischen Symptomen leiden. Dabei ist es längst unverkennbar, dass eben diese massenhaften chronischen Symptome sich durch ALLE sozialen Schichten ziehen - veranlagungsbedingte Symptome wie… - Allergien, Asthma, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Migräne, Rheuma, Gicht, Diabetes II, Reizdarm, Sodbrennen, Adipositas, ADHS, Depression und noch vielen weiteren bekannten physischen wie psychischen Leiden.
Rund 170.000 aufbereitete Nahrungsmittel und Getränke sind es, die heute unters Volk gebracht werden müssen. Hierzu sind in einschlägigen Fachbüchern zirka 7500 Präparate und Zusätze aufgelistet, die dieses Übermaß überhaupt erst möglich machen. Nicht zu vergessen ist die Fülle der "natürlichen" Produkte. Ihre ganzjährige (hierzulande widernatürliche) Verfügbarkeit galt vor garnicht langer Zeit noch als Luxus. Mittlerweile ist diese Fülle zur Selbstverständlichkeit geworden. Wen wundert da die zunehmende Überlastung der Stoffwechselorgane, wenn unter dem Verkaufsdruck dieser Massen an Nahrung ein einfaches und über Generationen gewachsenes Ernährungswissen innerhalb weniger Jahre in ein heilloses Chaos verkehrt wird. Besonders pikant sind zudem die vom Gesetzgeber immer wieder abgesegneten spitzfindigen Formulierungen zur Nahrungsmitteldeklaration - die täuschen den Verbraucher nach wie vor über die wahre Zusammensetzung aufbereiteter Nahrung hinweg. Das krankmachende Chaos spitzt sich hierdurch immernoch weiter zu, obwohl es (mit Blick auf unser längst abgewirtschaftetes Gesundheitswesen) höchste Zeit ist, dieses Chaos zu entflechten. - Die Hilfesuchenden müssen ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie Nahrung HEUTE tatsächlich beschaffen sein muss, damit sie für ihre Stoffwechselorgane leicht zu verwerten ist, also unbedingt entlastend wirkt und somit tatsächlich auch eine - auf Dauer - VERTRÄGLICHE Ernährung BLEIBT.
Hierzu müssen die Hilfesuchenden zunächst erfahren,… - …, dass es für sie von zentraler Bedeutung ist, sich (vor allem anderen) der enormen "SUMME ALLER EINZELZUTATEN" moderner Nahrung bewusst zu werden, wie auch der Fülle natürlicher Inhaltsstoffe sowie der Wirkung dieses tagtäglich "ÜBLEN GEBRÄUS" auf ihre jeweils persönliche Biochemie, in der Tiefe der einzelnen Körperzelle (Übersäuerung);
Um das Heer der Hilfesuchenden nicht immer noch größer werden zu lassen und damit unser Gesundheitssystem letztendlich vollends gegen die Wand zu fahren, ist es zudem an der Zeit die Menschen wissen zu lassen,… - …, dass sich in ihrem Organismus - überlastungsbedingt - ausscheidungspflichtige Abbauprodukte des Stoffwechsels anreichern bzw. zurückstauen, und der natürliche Überlebensdrang schließlich Symptome entstehen lässt, die zwar als krankhaft empfunden werden, die aber in Wahrheit als Reinigungsprozesse zu verstehen sind; individuelle Reinigungsprozesse, die der jeweiligen Veranlagung entsprechen und eigentlich dazu dienen sich dieses "überschüssigen Mülls" zu entledigen;
- …, dass der Organismus keineswegs also zum unlogischen Selbstangriff neigt, wie immer wieder gerne erklärt wird, mit den sogenannten Autoimmunerkrankungen;
- …von den mehr als fragwürdigen Inhaltsstoffen, die sie übers ganze Jahr aufnehmen mit diesen beispielsweise "UNREIF" geernteten Importfrüchten;
- …wie die massenhaft in Nahrungsmitteln verarbeiteten Fruchtsäuren auf die Körperchemie wirken; das beispielsweise kostengünstige „Multitalent" Zitronensäure findet sich sogar im Butterkeks wieder;
- …dass es ein Trugschluss ist, davon auszugehen, überschüssiges Vitamin C (Ascorbinsäure, E 300) werde stets problemlos über die Niere wieder ausgeschieden;
- …, dass viele Getränke - egal ob mit oder ohne Alkohol - in Wahrheit zu den Genussmitteln zählen, hochkonzentrierte Inhaltsstoffe machen (nicht nur) Getränke zu sogenannten Genussmitteln; hochkonzentrierte Inhaltsstoffe fordern die Stoffwechselorgane in besonders hohem Maße;
- …, dass naturbelassene vitalstoffreiche Ernährung nach leistungsstarken Verdauungsorganen verlangt; krankmachende Gärungs- und Fäulnisprozesse sind sonst die logische Konsequenz - ganz zu schweigen von der stets fragwürdigen Dosis umweltbedingter Begleitstoffe;
- …, dass ein längst überforderter Stoffwechsel mit der Produktion eigentlich unverzichtbarer (Verdauungs-) Enzyme und - Hormone überlastet ist; die nämlich machen zum Beispiel viele Kohlenhydrate überhaupt erst verdaulich - wie Milchzucker, Fruchtzucker oder sogenannten Haushaltszucker;
- …von diesem "fragwürdigen Gebräu" aus den vielen synthetischen Inhaltsstoffen; unser natürlicher Organismus verlangt nicht nach diesen Substanzen; doch als Inhaltsstoffe aufbereiteter Produkte werden unsere Verdauungsorgane immer wieder dazu genötigt, sich auch mit diesen künstlich erzeugten Substanzen auseinanderzusetzen;
- …von der zu Unrecht immer wieder als dick- und krankmachend verschrienen Butter; in Wahrheit ist dieses natürliche Grundnahrungsmittel - vergleichbar mit dem Fett der Muttermilch - unser verträglichstes Fett;
- …von diesem unlogischen "Schlechtreden" von Fleisch sowie seinen Austausch mit fragwürdigen Alternativen; der Mensch als Säugetier findet alles, aus dem er selbst besteht, im Fleisch wieder, das macht Fleisch für uns sogar besonders bekömmlich - in guter Qualität, verträglicher Zubereitung und - in Anbetracht unserer Nahrungsfülle - in stets vernünftigen Mengen;
Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts entfallen in Deutschland bereits heute cirka 80 Prozent der Ausgaben für das Gesundheitswesen auf chronische oder Langzeiterkrankungen, was in etwa einem Wert von 200 Mrd. Euro entspricht (Quelle: Deutsche Bank Research / 27.01.2010). - Enorme Ausgaben, die unzweifelhaft belegen, dass aus diesen chronischen Leiden mittlerweile eine ebenso gigantische Gesundheitswirtschaft hervorgegangen ist, deren Finanzierbarkeit längst an ihre Grenzen stößt. Die fortwährende Erhöhung der Kassenbeiträge, bei gleichzeitiger Kürzung der Leistungen zeigt das hilflose Agieren der Politik - anstatt endlich damit zu beginnen, die wirksame Aufklärung der Betroffenen zu unterstützen.
- Die Aufklärung der Betroffenen über die "wahrhaften Hilferufe ihrer Stoffwechselorgane nach Entlastung", mit möglichst "rückstandsfrei verwertbarer" und somit auch "langfristig verträglicher" Ernährung.
Denn nur (langfristig leicht verwertbare, also) verträgliche Ernährung ist (letztendlich) gesunde Ernährung (Buchtitel).
Gelingt es allerdings nicht, die Erinnerung an dieses Elementarwissen wieder aufzufrischen, wird sich dieses massenhafte immer frühzeitiger einsetzende Leiden nicht wirklich aufhalten lassen. Vielmehr ist absehbar, dass neben der Zunahme menschlichen Leids, die Verteilungskämpfe um die knappen Gelder der Versicherten immer gnadenlosere Züge annehmen werden! Ulrike Wagner, Trier freie Autorin (Nur verträgliche Ernährung ist gesunde Ernährung) Frankfurter Buchmesse Stand-Nr.3.1-G131 Sachgruppe 100 www.uwagnerverlag.de
|