Suchen und gefunden werden
Kennen Sie das eigentlich auch? Sie suchen jetzt schon seit fünf Monaten einen 1956er Karmann Ghia Cabrio, oder eine original Zapfsäule einer englischen Tankstelle aus den 60ern. Sie sind es bereits leid, immer und immer wieder sämtliche Auktionsplattformen und Suchmaschinen durchzuforsten - ohne sichtbare Ergebnisse.
Dabei haben die Besitzer, der von Ihnen so lang gesuchten Raritäten, vielleicht einfach nur keine Lust dazu, Auktionen oder Anzeigen aufzugeben - scheuen die viele Arbeit oder die Kosten solcher Aktionen.
Abhilfe soll nun das neue Suchportal unter www.ichsuche.es schaffen. Hier kann der Suchende völlig kostenlos seine Suche platzieren und somit die Inhaber der gesuchten Raritäten - oder auch Dinge des täglichen Lebens - auf sich aufmerksam machen.
Großen Wert könnte diese pfiffige Idee bald für Händler jeglicher Produkte haben, denn gerade Anbieter saisonaler Artikel, wie zum Beispiel Fahrräder oder Bekleidung, finden hier potenzielle Abnehmer für "Ladenhüter" der vergangenen Saison. Gerade dieser Aspekt scheint den Betreibern des Portals (Gebrüder Frank & Guido Brunner) sehr erfolgsversprechend zu sein. "Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum Interessenten bestimmter Raritäten sich stets selbst auf die Suche machen - anstatt sich einfach finden zu lassen", sagt Guido Brunner, selbst Inhaber eines solchen Betriebes, in dem stets zum Saisonende die eine oder andere vielgesuchte Ware einfach "ungefunden" bleibt.
So stellt sich inzwischen tatsächlich heraus, dass die Idee des "gefunden werdens" Früchte trägt und man sich über mangelnde Beteiligung am Suchen nicht beklagen kann.
Über die Newsletter-Funktion des Portals, lassen sich Interessierte - sowohl Suchende, als auch Anbieter - kostenlos über die neuesten Gesuche informieren, womit eine hohe Warscheinlichkeit des "gefunden werdens" erzielt wird.
Suchen Sie auch schon?
Frank Brunner