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Über 1700 Bewerbungen für den Kaiserswerther Kunstpreis 2008

Autor: kunstfreunde | Erstellt am: 10.05.2008 | Gelesen: 8041
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Gesellschaft Freunde der Künste veröffentlicht die nominierten Künstlerinnen für den Kaiserswerther Kunstpreis 2008.

kunstpreisÜber 1700 Bewerbungen sind für den Kaiserswerther Kunstpreis 2008 von Künstlerinnen aus Deutschland eingegangen.

Der mit 5.000 € dotierte Kunstpreis für bildende Kunst wird 2008 zum vierten Mal vergeben. Der Preis wird von den beiden Ärzten Prof. Dr. Martin Jörgens und Dr. Afschin Fatemi und dem Kurator und künstlerischen Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin – New York Gottfried Böhmer vergeben und richtet sich ausschließlich an Künstlerinnen.

Erste Preisträgerin war die Jörg Immendorf und Gerhard Merz Schülerin Johanna Rzepka. Sie wurde für ihren Werkzyklus Home Sweet Home, der die Single-Gesellschaft thematisierte, ausgezeichnet. Zu Ehren der Künstlerin gab die Pianistin Marta Maria Georgia Tanea ein Klavierkonzert.

2006 ging der Preis an die aus Dresden stammende Künstlerin Kristin Dembny für ihren Werkzyklus Viva la Vida, der sich mit dem Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo auseinandersetze. Das Rahmenprogramm zur Preisverleihung wurde mit einem Konzert von Daniela Rothenburg & The Voyagers abgerundet.

2007 wurde die aus Pforzheim stammende Künstlerin und Meisterschülerin von Prof. Hermann-Josef Kuhna Dorothea Schüle für ihren Werkzyklus 50 Jahre römische Verträge – der Gesang der Amazonen geehrt. Dorothea Schüle beschäftigte sich mit den starken Frauen im Europäischen Film der Nachkriegszeit. Der Festakt wurde mit einem Konzert von Baptiste Pawlik und seinen feinen jungen Musikern begleitet.

Unter den 2007 Bewerbungen 2008 wurden 5 Künstlerinnen von Gottfried Böhmer nominiert.
1. Die aus Tokio stammende Künstlerinnen Yun Lee. Sie studierte bei Prof. Jannis Kounellis und ist Meisterschülerin von Prof. Thomas Ruff. In den vergangenen Jahren hat die Künstlerin eine vielfältige Ausstellungstätigkeit absolviert. Sie stellt aus im Ludwig-Museum Aachen, im Rheinischen Landesmuseum Bonn sowie im Coreaner Museum of Art, Seoul und Leeum Samsung Museum in Korea.

2. Das Nachwuchstalent Kati Gräfin von Schwerin, die zur Zeit bei Prof. Markus Lüpertz studiert.

3. Die Künstlerin Sala Lieber, geboren in Budapest – Ungarn, studierte an der Kunstakademie Dresden und Düsseldorf bei Prof. Jörg Immendorf, Prof. Gerhard Merz und ist Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl.

4. Caro Jost, die an der Art Students League in New York studierte. Caro Jost stellte in New York, München, Köln und Shanghai aus. Ihre Streetprints zeigte sie auf der Expo 2000 und zur 50. Biennale.

5. Als fünfte wurde aufgrund von mehrfacher Empfehlung die Künstlerin Andrea Lehmann nominiert. Andrea Lehmann stellte bisher in Hamburg, Düsseldorf, Brüssel, Berlin, Amsterdam, Prag und Barcelona aus. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz.

In den vergangenen 12 Jahren haben folgende Künstlerinnen und Künstler an den Projekten der Gesellschaft Freunde der Künste teilgenommen: Pia Dehne, Anna Vilents, Sandra Hoitz, Stefanie Pürschler, Kristin Dembny, Anke Stalpers, Alexandra Sell, Yun Lee, Gabriele Basch, Mantalina Psoma, Katja Prewozny, Melissa und Bapiste Pawlik, Kirstin Lampert, Christina Assmann, Kate Waters, Katherina Mayer, Iris Zogel, Mutsumi Aoki, Alison Degbe, Jemma Endersby, Adi Braun, Julia Grafflage, Grit Wendelberger, Gila Abutalebi, Daniela Rothenburg und Gabriele Weinspach.

freundederkuenste

Seit 1999 veranstalten die Freunde der Künste auch die Goethe-Festivals unter der Leitung von Gottfried Böhmer. Seit April 2008 wurde die Online-Plattform Exklusivinterview auf dem Internetportal www.freundederkuenste.de eingerichtet, auf der namhafte deutsche Köpfe exklusiv zu Themen der Zeit befragt werden. Eröffnet wurde die Reihe im Gespräch mit Prof. Barzon Brock, der sich den Fragen von Andreas Wildhagen und Christopher Schwarz stellte. Das zweite Gespräch führten der ARD-Redakteur Andreas Oehler, der sich den Fragen von Gottfried Böhmer zur Verantwortung der politischen Kaste, den vermeintlichen „Eliten" und Ausplünderungsorgien des Staates sowie die Folgen für die Demokratie stellt.

Die Preisträgerin des Kaiserswerther Kunstpreises 2008 wird Ende Mai von der Jury ausgewählt und auf dem Kunst- und Kulturportal www.freundederkuenste.de der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
 
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