Banken arbeiten mit dem Geld anderer Leute, dieser Ausspruch ist genauso alt wie er war ist. Menschen, die ein herkömmliches Girokonto bei einer Bank haben, planen heute wie damals drei Tage für eine Überweisung ein. Zwar ist der Überweisungsbetrag an dem Tag vom Konto abgebucht, an dem man den Papierüberweisungsträger in der Bankfiliale abgegeben hat. Allerdings schreibt die empfangene Bank das Geld erst Tage später dem empfangenden Girokonto gut.
Gesetze berücksichtigen langsame Banken
Diese über jahrzehntelange Praxis der Banken hat sogar den Weg in die Gesetzgebung gefunden. Wer zum Beispiel seine Steuer per Überweisung bezahlt, hat eine Karenzfrist von drei Tagen.
Direktbanken arbeiten effizient
Schneller geht die Überweisung wenn man das Online-Banking von Direktbanken benutzt. Bei einer Online-Überweisung wird der Überweisungsauftrag automatisch umgesetzt, eine Erfassung oder Bestätigung durch einen Bankbeschäftigten ist nicht mehr notwendig.
Überweist man bankintern, d.h. beide Konten befinden sich bei der gleichen Direktbank, ist oft der Abgangs- und der Ankunftstag der Selbe. Mit dem Online-Verfahren kann man Kosten sparen bzw. für das eigene Guthaben länger Zinsen bekommen.
Gesichtspunkte der Girokontoauswahl
Die Geschwindigkeit einer Überweisung sollte nicht der einzige Punkt bei der Auswahl eines neuen Girokontos sein. Wichtige Kriterien sind die Kosten für die Kontoführung. Handelt es sich um ein so genanntes
kostenloses Girokonto, ist auf jeden Fall zu prüfen unter welchen Bedingungen das Konto gebührenfrei ist. Was auf dem ersten Blick gut aussieht, kann im Kleingedruckten schon wieder relativiert werden.
Des Weiteren ist es ratsam zu erfragen wie und wo man von dem neuen Konto Bargeld erhält. Man sollte auf ein möglichst breites Filialnetz zugreifen können, wenn man viel unterwegs ist. Ist der Bewegungsradius klein, genügt ein Bankautomat in der Nähe.
Autor: Johann Janecke