Zürich, 01. Januar 2012 – Wie muss eine praxisgerechte Schriftensammlung heutzutage aussehen? Die Antwort liefern Samuel Marty und Richard Frick: Die beiden Schweizer Typografie-Experten haben mit dem Schriftenfächer ein völlig neuartiges Medium entwickelt, das Studenten und Gestalter gleichermaßen begeistert. Der entscheidende Vorteil dieses Tools: Mit dem Schriftenfächer lassen sich unterschiedliche Schriftarten direkt auf einen Blick vergleichen.
Er ist extrem handlich und liefert im Handumdrehen wertvolle Erkenntnisse – der Schriftenfächer. Dazu überträgt er das bewährte Prinzip des Farbfächers auf den Bereich der Typografie. Diese ebenso einfache wie geniale Idee macht ihn zum idealen Werkzeug für Mediendesigner, Grafiker, Architekten, Marketingfachleute, Schrift- und Werbemittelgestalter, Verlagsfachkräfte und natürlich Typografen. „Professionelle Kompositionen aus Schrift, Grafik und Bild sind ohne direkten Schriftenvergleich fast nicht machbar", so Achim Günter, Geschäftsführer und Creative Director der Werbeagentur vergissmeinnicht aus Überlingen am Bodensee. „Mit dem Schriftenfächer erkenne ich sofort, was funktioniert und was nicht. Schneller und effizienter geht's kaum!"
Ideales Instrument für Studium und Weiterbildung
Der Schriftenfächer wurde von den Typografie-Dozenten Samuel Marty und Richard Frick gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste und der Berufsschule für Gestaltung Zürich konzipiert. Als Konsequenz basiert seine Systematik auf einer modernen, zweckmäßigen Didaktik. „Die Trennung von Schriftklassifikation und Schriftgeschichte macht für uns keinen Sinn mehr", erklärt Samuel Marty. „Daher haben wir den Fächer so aufgebaut, dass der Student auch die Entwicklungsgeschichte und Besonderheiten jeder Schrift kennenlernt. Nur auf diese Weise kann er sie richtig einordnen und optimal einsetzen." Und Richard Frick ergänzt: „Wir setzen der Unzufriedenheit mit der formalistischen DIN unsere Sicht entgegen. Die Typografie hat sich in den letzten fünfzig Jahren stark verändert. Gestützt auf unsere Erfahrung als Lehrer schlagen wir elf Kapitel vor – einfach und eingängig – und unterscheiden sie mit kräftigen Farben."
So zeigt jedes der etwa 190 Fächerblätter auf der ersten Seite die jeweilige Schrift inklusive ihrer typischen Merkmale sowie Informationen zum Designer und Erscheinungsjahr. Auf der zweiten Seite erscheint der Font in Form eines Mustertexts. Dieser wird ebenfalls sinnvoll genutzt, und zwar als Teil eines fortlaufenden Glossars. Hier finden Schriftinteressierte zirka 400 typografische Fachbegriffe inklusive ausführlicher Erläuterungen.
Der Preis für ausgezeichnete Arbeit: «red dot award: communication design 2011»
Auch was das eigene Outfit betrifft, genügt der Schriftenfächer höchsten Ansprüchen. Laminierte Blätter sorgen für edle Haptik und lang anhaltenden Scheuerschutz, während die Farbnavigation optimale Orientierung gewährleistet. Für seine hohe Designqualität erhielt der Fächer den «red dot award: communication design 2011».
Der Schriftenfächer wird in der Schweiz und in Deutschland vertrieben und ist als Klassensatz (mindestens 10 Exemplare) bereits ab CHF 49,00 / EUR 38,00 erhältlich. Der Einzelpreis beträgt CHF 79,00 / EUR 61,00. ISBN 978-3-033-02118-1 Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten auf www.schriftenfaecher.ch / www.schriftenfaecher.de
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Antje Efkes – Leitung PR-Unit der vergissmeinnicht Werbeagentur Überlingen
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