
Was muss man also beachten, wenn man mit seinem getunten Wagen durch den TÜV kommen möchte? Beim Tuning geht es darum, das Fahrzeug optisch aufzuwerten, sprich ein Heckspoiler muss her, breite
Reifen, und edle
Alufelgen müssen drauf und vor allem muss das Auto lackiert werden, es muss aber dennoch den Verkehrsregeln entsprechen und natürlich auch verkehrssicher zu bedienen sein.
Wenn man sein Auto tunt, dann sollte man sich vorher einmal über die erlaubten Dinge und die nicht erlaubten Dinge informieren, um nicht später beim TÜV die böse Überraschung zu erleben, wenn der TÜV für den Wagen nicht erteilt wird. Zunächst einmal muss man bei Spoilern und Schwellern darauf hinweisen, dass diese nicht nur den optischen Teil des Fahrzeugs verändern, sondern auch eventuell das gesamte Fahrverhalten des jeweiligen Fahrzeugs. Dies kann sich negativ auf das Lenkverhalten auswirken bzw. kann man sich auch eher an diesen Anbauten am Fahrzeug verletzen. Von daher muss eine Begutachtung dieses Anbaus erfolgen, für jedes einzelne Teil muss ein gültiges Prüfzeugnis vorgelegt werden, ansonsten gibt es auf diesen Wagen keinen TÜV.
Des Weiteren muss man sogar abwägen, ob man sich im Falle einer neuen Motorhaube oder aber auch eines neuen Kotflügels einen gestylten Original-Bausatz anschafft, hier ist der TÜV kein Problem oder aber auch Kunststoffteile einsetzt, wo man dann wiederum ein Gutachten erstellen lassen muss sowie natürlich auch die Prüfzeugnisse der einzelnen Teile vorzulegen hat. Wenn man jetzt noch einen draufsetzen möchte und die Scheiben bzw. die Leuchten ändern möchte, dann muss man wissen, dass man nur nach Bauart geprüfte Ersatzteile wählen darf. Alles andere ist hier nicht erlaubt.
Man sieht also hier bereits, dass man nicht alles machen darf, was man möchte, das Gesetz ist hier ebenfalls hart in der Bestrafung, indem einfach der TÜV nicht erteilt wird und das Fahrzeug dementsprechend nicht im Straßenverkehr geführt werden darf.
Kerstin Becker