Natürlich haben Türen genau wie Wände erst einmal eine gewisse Zweckmäßigkeit, darüber lässt sich wohl kaum streiten. Doch darüber hinaus besteht eigentlich kein Grund, sich Türen nicht auch von einer anderen Seite zu nähern. Natürliches Holz kann durchaus sehr schön wirken, doch die wenigsten werden robuste und alte Holztüren haben. Dann eher schon die dünnen Spantüren in Wohnungen, die nicht gerade visuelle Leckerbissen darstellen. Hier kann man sich über ein wenig Gestaltung Gedanken machen. Zum Beispiel mit einem Türposter. Das ist wahrscheinlich die einfachste, oft aber auch die wirkungsvollste Methode. Ein Türposter reicht meist von ganz und nach ganz oben, deckt die gesamte Tür ab und gibt sofort ein frisches Gefühl ab. So kann man im Handumdrehen eine Tür gestalten, aber auch mit einem Türposter einem ganzen Raum ein neues Gefühl verleihen. Mittlerweile gibt es auch Türposter die selbstklebend und damit kinderleicht anzubringen sind.
Eine andere Möglichkeit stellen kreative Ideen dar. Das kommt natürlich immer auch darauf an, wozu die Tür gehört. Gerade in Jugendzimmer kann man sich kreativ austoben, doch auch im Schlafzimmer bieten sich viele Gelegenheit, auch ohne Türposter auszukommen. Zum Beispiel mit einer Fotowand. Fotos lassen sich leicht mit einem Stück Klebeband anbringen und können eine große Collage bilden. Natürlich sind auch Bilder möglich, allerdings sollte man hier aufpassen, ob man nun Nägel in die Tür hauen möchte. Es gibt für so etwas – auch für Türposter - starke Klebestreifen, die sogar Bilderrahmen in gewisser Größe halten können. Ob nun aber Türposter, Fotowand oder etwas ganz anderes – Türen müssen nicht unbedingt außen vor bleiben. Wichtig dabei ist vielleicht – genau wie bei der Wandgestaltung – das man eine gute Balance findet. Nicht zu viel, damit es nicht überladen wirkt, ruhig aber auch mit der Mut zur Lücke und einfach mal ausprobieren. Gerade solche Dekorationen wie Fotos oder Türposter lassen sich auch wieder spielend leicht entfernen und können so Platz für neue Ideen machen.
(c) Charalabos Tsilimekis, März 2011