Den Blick für den beständigen Wandel in kleinen und mittleren Unternehmen und damit für den eigenen Berufsstand schärfen, damit wollen sich die Mitglieder des Verbandes „Die KMU-Berater - Verband freier Berater e.V." befassen. Sie treffen sich am 19. und 20. März 2010 zu ihrer traditionellen Frühjahrstagung in Bad Lippspringe.
Wie verändern sich die Anforderungen an die Leistungen, die Arbeits- und Rahmenbedingungen für Unternehmensberater? Welche Trends der Märkte und der Gesellschaft betreffen bzw. tangieren den Mittelstand? Sind die Verantwortlichen der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fit genug, um sich – auch strategisch – flexibel dem Wandel zu stellen? Die Mitglieder des KMU-Beraterverbandes haben sich auf die Besonderheiten in kleinen und mittleren Firmen spezialisiert. „Diejenigen KMU-Berater, die sich rechtzeitig auf die Trends einstellen, seien für die Zukunft gerüstet", so Bernd Tovar, Vorstandsvorsitzender dieses Verbandes. Mit seinen bundesweit 120 Mitgliedern zählt er zu einer der wichtigsten Organisationen in diesem Beratungssektor.
Die zweitägige Frühjahrsfachtagung der KMU-Berater dient nicht nur dem Erfahrungsaustausch: Nach dem Tagungsauftakt mit einem „Markt der Möglichkeiten" startet am Freitagnachmittag ein vielseitiges und informatives Programm.
Der Bremer Organisationspsychologe Professor Stamov Roßnagel wird den KMU-Beratern sein Expertenwissen zum Themenbereich „Lebenslang Lernen: Vom bloßen Anspruch zur effizienten Strategie" nahe bringen. Dabei wird er praxisfeste Werkzeuge für eine altersgerechte Personalentwicklung für Berater und ihre Kunden aufzeigen, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Erkenntnisse. Diesem Auftaktvortrag schließen sich branchenbezogene Trendeinschätzungen durch drei KMU-Berater des Verbandes an.
Die Wirtschaftsredakteurin der FAZ, Melanie Amann, eröffnet den zweiten Tagungstag mit ihrem Referat „Demografischer Wandel – wer sind unsere Kunden im Jahr 2030". Sie erläutert, wie sich die Arbeitswelt verändern wird und welche neuen Anforderungen daraus für Unternehmensberater erwachsen. Amanns Thesen und die Erfahrungen der Berater selbst werden anschließend in vier parallelen Zukunfts-Workshops diskutiert. Darin geht es um die künftigen Strukturen des Mittelstands, um die Finanzierungsproblematik von kleineren Firmen, um Form und Inhalte von Beratungsleistungen sowie um interne Strukturen und Kooperationen zwischen Beratern.
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Neben dem fachlichen Austausch der KMU-Berater untereinander ist uns der Austausch mit Fachexperten während unserer Tagungen ein wichtiges Anliegen", so Bernd Tovar.
Cord Tepelmann