Der Biosprit E10 wird zum Schock für Autofahrer. Er verteuert jeden Kilometer und zerstört alte Motoren. Und das bisherige Super haben die Konzerne kräftig verteuert. Der ADAC geht davon aus, dass rund drei Millionen der derzeit mehr als 40 Millionen auf den deutschen Straßen fahrenden PKWs E10 nicht vertragen. Und noch eine schlechte Nachricht: Wegen des geringeren Energiegehalts kann E10 laut Aral zu einem bis zu zwei Prozent höherem Verbrauch führen. Wer das nicht will, der muss zu Benzinsorten mit 100 Oktan oder noch mehr greifen, die so schöne Namen wie V-Power oder Ultimate tragen. Selbstverständlich kosten die aber noch mehr. (Quelle: Focus)
Wer jetzt auf die Idee kommt, wegen der vermeintlichen Kostenersparnis auf Erdgas umzurüsten, bekommt gleich den nächsten Dämpfer. Erstens kann die Umrüstung je nach Fahrzeugtyp richtig teuer werden und zweitens verbraucht der Wagen in der Startphase trotzdem noch Benzin. Das kann sich bis zu einem Liter auf 100 Kilometer summieren. Hinzu kommt, dass die Frage nach E10 oder SuperPlus dann immer noch im Raum steht, weil nicht alle Autos den Biosprit vertragen. Dabei wurde über die Preisentwicklung von Autogas bisher noch gar nicht gesprochen. Auch hier ist eine drastische Verteuerung zu erwarten, je mehr Autofahrer sich zu einer Umrüstung hinreißen lassen. (Quelle: autogas-boerse.de)
Die Variante Dieselmotoren können wir an dieser Stelle komplett ausblenden, weil sie weder aus ökonomischer noch aus ökologischer Sicht irgendeinen Vorteil hat. Die Umweltbelastung durch die hier entstehenden Abgase ist einfach nicht mehr zeitgemäß und die Preisentwicklung an der Zapfsäule tut ihr übriges dafür, dass diese Gattung bald aussterben wird. Selbst mit Partikelfilter bleibt der Diesel ein Problem. Durch das regelmäßige „Freibrennen" wird der gefilterte Dreck wieder raus geblasen und der Wagen verbraucht zusätzlich einen halben Liter Diesel mehr.
Bliebe als Alternative nur noch das Elektroauto. Hier ergibt sich bei genauerem Hinsehen erstaunliches. Entgegen der landläufigen Meinung, E-Mobile seinen langsam und müssten ständig geladen werden, ist die Entwicklung inzwischen auf dem Level der Serienreife. Mit einem Kostenaufwand von durchschnittlich 2,50 Euro auf 100 Kilometer bei einem Kleinwagen ist der Elektroantrieb unschlagbar günstig. Für Pendler, die täglich bis zu 100 Kilometer Arbeitsweg haben, rechnet sich die Anschaffung ab dem ersten Kilometer. Tanken wird damit überflüssig.
In der Februar-Ausgabe der Fernsehsendung „Best of Hit-TV.eu" ist erstmalig ein Werbespot über den Siegeszug eines Elektroflitzers zu sehen. Premiere ist am 15.02.2011 um 19.30 Uhr via Satellit auf dhd24. Weitere Informationen dazu unter
www.kmv-e.eu