Kiel zur Kreuzfahrt parken
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Ich liebe die Schiffen, das Meer und den Hafen." Das sang bereits die Band „Fettes Brot" in 1990er Jahren. Und daran hat sich bis heute nichts geändert – die Kieler Woche zieht jedes Jahr Millionen an Touristen an. Einziges Ärgernis: Wer sein Auto in dieser Zeit in Kiel parken möchte, der hat meist schlechte Karten.
Denn: Wenn die Kieler Woche ansteht, werden die schon wenigen Parkplätze in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt immer knapper. Besser: Es gibt an den neuralgischen Punkten einfach zu wenige Parkplätze für die Touristen. Das schürt Frust statt Lust, bei der Kieler Woche zu parken. Und das ist es wieder das Problem: Wo soll ich in Kiel parken, wenn ich die Kieler Woche besuchen möchte.
Die Organisatoren kennen das Problem und versuchen, in
Kiel Parken auch während der Kieler Woche zu ermöglichen. Sie stellen deshalb vor den Toren Kiels Möglichkeiten zur Verfügung, wo Sie das Auto parken können.
Und dann gibt es für Sie bei der Kieler Woche ein maritimes Spektakel, wie es auf der Welt kein zweites gibt.
Hier ein Appetithappen zu „Ich liebe die Schiffen, das Meer und den Hafen" bei der Kieler Woche. Der Höhepunkt: Die Windjammerparade.
So heißt es auf der offiziellen Internetseite der Kieler Woche dazu:
Beste Bedingungen zur Windjammerparade: Bei frischem Westwind und viel Sonne verfolgten über 100.000 Menschen das maritime Großereignis der Extraklasse. Angeführt von der „Alexander von Humboldt" nahmen mehr als hundert traditionelle Segler und Schiffe an der Parade teil.
Da wurden die Ufer zu Tribünen: An den Stränden, auf Anlegern und Brücken standen die Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Förde in den ersten Reihen, als am Vormittag die Schiffe zur Geschwaderfahrt antraten.
Hinter den grün geblähten Segeln der „
Alexander von Humboldt" formierten sich bekannte Großsegler wie die „
Kruzenshtern", die „Sedov" oder auch der Kieler Toppsegelschoner „Thor Heyerdahl" sowie die „
Aphrodite" aus den Niederlanden.
Dazu gesellten sich außergewöhnlich viele Begleit- und Sportboote. Das "Sommerfest auf See" verlief nach Angaben von Wasserschutzpolizei und Hafenamt reibungslos und entspannt.
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Auf dem Wasser bot die Parade ein wunderbares Bild, und an beiden Fördeufern waren die Strände schwarz vor Menschen, die die Schiffe sehen wollten", berichtete Jürgen Melzer, der seine zehnte und - vor dem Ruhestand - letzte Windjammerparade als Hafenkapitän erlebte.
Mit gutem Tempo passierten die Traditionssegler zunächst mit nordöstlichem Kurs die Friedrichsorter Enge und fuhren dann am Laboer Ehrenmal vorbei.
Ein gutes Stück dahinter löste sich die Parade am späten Mittag auf - die Schiffe schlugen dann wieder eigene Wege ein.
Ein wirklich herrliches Bild bot und bietet sich bei der Kieler Woche den Besuchern, wenn die Großsegler durch die Förde schippern. Gut für den, der auch einen Parkplatz gefunden hat.
Der Tipp: Wer zur Kieler Woche in
Kiel parken möchte, der sollte sein Auto auf den Stellflächen außerhalb der Stadt abstellen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum fahren. Das spart Nerven und Geld. Denn: Falschparker werden bei der Kieler Woche sehr schnell abgeschleppt. Und dann macht das Segelschiffgucken wirklich keinen Spaß mehr.