bedruckte Tragetaschen
Man kommt an ihnen nicht vorbei. Tragetaschen aus Kunststoff oder Papier mit bunten Werbemotiven und Firmenlogos begegnen uns täglich. Schon am Gemüse- und Obststand packt der Kunde seine Auswahl in kleine, ultraleichte Tütchen mit Henkeln. Diese heißen in der Fachsprache
Hemdchentragetaschen und bestehen aus Polyethylen mit hoher Dichte, auch mit PE-HD oder HDPE abgekürzt. Das HD bedeutet High Density, also hohe Dichte. HDPE-Folie punktet mit guter Reißfestigkeit bei sehr geringer Folienstärke. Deshalb sind Hemdchentragentaschen eben schön leicht, dünn und sehr preiswert. Sie eignen sich eher für geringe Gewichte, bei zu schwerer Beladung reißen HDPE-Hemdchentragetaschen schnell und ohne Vordehnung. HDPE kann ein Otto-Normalverbraucher gut am typischen knisternden Geräusch erkennen.
Bei Supermärkten und Ladengeschäften fällt die Wahl normalerweise auf die etwas hochwertigere Tragetasche. Diese sind einem Eingriffloch versehen, welches bei so genannten
Doppelkrafttragetaschen (DKT) durch eine innen um das Griffloch verschweißte Zusatzfolie noch verstärkt wird. Tragetaschen mit Eingriffloch werden normalerweise aus Polyethylen mit geringer Dichte angefertigt. Übliche Abkürzungen sind PE-LD oder LDPE. Das LD bedeutet Low Density, also niedrige Dichte. LDPE wird bei Tragetaschen ab einer Folienstärke von 40µ (0,04mm) verarbeitet. Die Widerstandskraft von LDPE gegen mechanische Belastung ist deutlich geringer als bei HDPE. Dafür dehnt sich LDPE-Folie erst auseinander, wenn die Beladung zu schwer ist, reißt also „sichtbar" und langsam.
Muss die Tragetasche viel und damit oft schwereren Inhalt transportieren, kommen
Schlaufentragetaschen zum Einsatz. Hier beginnt die Folienstärke erst bei 50µ (0,05mm), oft ist sie noch dicker. Die beiden kräftigen Folienhenkel sind stabil mit dem doppeltgelegten, oberen Rand der Schlaufentragetaschen verschweißt. Das Material ist häufig ebenfalls eine LDPE-Folie, aber auch verschiedene Verbundfolien mit höherer Stabilität sind nicht unüblich.
Kunststofftragetaschen aus PE sind in punkto Umweltverträglichkeit besser als ihr Ruf. Sie können zwar nicht biologisch abgebaut werden. Aber: Polyethylen kann in der regulären Abfallbeseitigung ohne giftige Rückstände verbrannt werden. Dabei entstehen Kohlendioxid und Wasser, geringer Kohlenmonoxide und Stickoxide. Ob solch eine Kunststofftragetasche aus PE gut umweltverträglich ist, hängt also am Verbraucher, der seine Kunststofftragetaschen nicht „wild" in der Landschaft, sondern im entsprechenden Müllsammelbehälter entsorgt.
Natürlich müssen auch
Papiertragetaschen erwähnt werden! In den einfachen, dünnen Ausführungen stehen sie für die „sichtbare" Umweltfreundlichkeit eines Unternehmens, wenngleich sie selten für mehr als eine Benutzung herangezogen werden. Ganz anders die edlen Modelle, also Papiertragetaschen aus stärkerem Kraftpapier, welche in tollen Farben und mit diversen optisch ansprechenden Oberflächen geschmackvoll gestaltet wurden. Diese Papiertragetaschen heben ganz klar die deutlich höhere Qualitätsstufe der eingepackten Produkte hervor und sind auch ein (willkommener!) Hinweis auf ein gehobeneres Preisniveau.
Wer vor dem Kauf von
Tragetaschen aus Kunststoff oder Papier steht, sollte auf jeden Fall die passende Bedruckung mit dem eigenen Firmenlogo oder einem geeigneten Werbeaufdruck mit anfragen. Die Kosten für die unkomplizierte Nutzung der ja bereits vorhandenen Werbefläche auf den Tragetaschen schonen das Werbebudget und Ihre Kunden tragen während der Verwendung zum besseren Wiedererkennungswert und Bekanntheitsgrad eines Unternehmens bei. Eine Preisanfrage für Tragetaschen mit Bedruckung oder Einfärbung ist für Sie bei Lacers Verpackungen Berlin kostenfrei und kann mit einem Klick angefordert werden.
Andere Beutel aus PE.