Tourismusmetropole Singapur
Manchmal will es so scheinen, als ob der
Stadtstaat Singapur inzwischen aus allen Nähten platzt. Kein wunder, denn die 5 Millionen Einwohnerstadt muss sich auf die Fläche von etwas über 700 Quadratmeter beschränken, welche die Insel als natürliche Grenzen aufweist. Dennoch scheint man selbst dort nicht haltmachen zu wollen und so wächst der kleinste Staat in Südostasien weiter in die Höhe und streckt seine Bauten bis aufs Meer hinaus.
Für beides ist das Marina Bay Sands Hotel ein Beispiel, dass nicht nur teilweise in die blaue See hinausragt, sondern auch mit 200 Metern Höhe ein neuer Kandidat als neues Wahrzeichen der Stadt ist. Nur das „Swissotel" kann bei diesen Maßstäben mithalten und mit seinen 30 Jahren Altersunterschied ist es bei weitem nicht so futuristisch.
Dem Präsidenten von Singapur liegt dabei vor allem am Herzen, welche Sehenswürdigkeiten die meiste Touristen anlocken können. Ausländische Besucher zählen zu den ganz großen Einnahmequellen des Stadtstaates. Aus dieser Sicht hat das Marina Bay Hotel vor allem einen großen Pluspunkt; nämlich das große Casino, welches es beherbergt. Es ist sogar das größte das Größte von ganz Singapur.
Davon verspricht man sich umfangreiche Einnahmen durch die Scharen von Touristen, die ein solches Angebot anlockt. So manchen erinnert die Kulisse der kleinen Metropole, wenn man sie von der Dachetage des Hotels betrachtet, wie eine asiatische Variante von Las Vegas. Bösere Zungen führen eher einen Vergleich zu Disneyland an, aber sind dennoch beeindruckt. Vom Angebot an Casinos gleicht Singapur aber tatsächlich eher der berühmten amerikanischen Glücksspielhauptstadt - und gezockt wird dort nicht mit minder großen Beträgen. Angeblich hat ein Singapurer im Casino des Marina Bay Hotels dort an einem einzigen Abend gleich 26 Millionen Dollar gelassen.
Wer also dem vielfältigen Angebot der traditionellen
Casino Spiele nicht abgeneigt ist, der sollte sich einen
Trip nach Singapur vielleicht vormerken. Man sollte als deutscher Tourist aber nicht verwundert sein, wenn man so einige sehr vertraut klingende Namen zu hören bekommt. Offenbar sind deutsche Vornamen zurzeit der absolute Trend in Singapur und man hat gute Chancen auf asiatische Manfreds und Erikas zu treffen.