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Touchscreen Handy - Funktionsprinzip

Autor: laragomez | Erstellt am: 18.12.2009 | Gelesen: 1560
Kategorie: Mobilfunk & Telekommunikation | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Funktionsprinzip eines Handys mit Touchscreen einfach erklärt

Touchscreen Handy
Touchscreen Handy
Wie funktioniert ein Touchscreen Handy? Es gibt drei Möglichkeiten: Das sogenannte (ältere) Widerstandsprinzip, das Energieabsorptionsprinzip und das (neuere) Kapazitätsprinzip.

Das Widerstandsprinzip bei einem Touchscreen Handy basiert darauf, dass eine Glasplatte mit einer leitfähigen Schicht ausgestattet ist. Durch Abstandshalter wird hier ein Raum zwischen einer weiteren leitfähigen Beschichtung geschaffen. Die äußere Schicht ist kratzfest mit einer Abdeckscheibe vor Beschädigungen geschützt. Wenn nun diese beiden Schichten aufeinandergedrückt werden, fliesst nicht nur Strom, sondern es wird auch der genaue Befehl ausgeführt, der dem Touchscreen Handy durch genau diesen Tastendruck gegeben wurde.

Geht es um ein Touchscreen Handy, welches mit dem Energieabsorptionsprinzip arbeitet, handelt es sich um eine unbeschichtete Glasplatte. Ist das Gerät eingeschaltet, werden über die Glasplatte Ultraschallwellen geschickt. Berührt man nun die Glasplatte an einem bestimmten Ort, "weiß" das Touchscreen Handy, wo der Fluss der Wellen unterbrochen wurde und gibt den exakten Befehl zur Operation an die Elektronik weiter.

Menschliche Berührung leitet Strom. Darauf basiert das sogenannte Kapazitätsprinzip, welches wie folgt funktioniert: Über die äussere Schicht hinweg ist ein gleichförmiges elektrisches Feld aktiv (wie bei einem Kondensator). Bei Berührung wird genau an dieser Stelle die Spannung des Kondensators verringert und somit das erhöht, was Kapazität genannt wird: Von genau dieser Stelle aus und keiner anderen geht nun ein schwacher Strom, der die Elektroden betrifft, die durch einen leitenden Gegenstand berührt wurden (nämlich hier die menschliche Hand). Somit kann der Steuerbefehl, den man hier bei der Bedienung von dem Touchscreen Handy im Sinn hatte, direkt auch ausgeübt werden - und das funktioniert ohne Irrtum, weil die Stelle des Stromflusses ohne Irrtum lokalisiert werden kann.

Die Touchscreen Technologie, die heutzutage für das Touchscreen Handy verwendet wird, ist aufgrund von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Forschungen in der 2. Hälfte der 1960er Jahre ins Leben gerufen worden. Eine der ersten Anwendungen, die dafür in Frage kamen, war ein Lernterminal im Jahre 1972. Im weiteren Verlauf wurde sie in Kiosksystemen angewendet, auch in der Tourismusbranche und im Einzelhandel konnten direkt Aufträge bearbeitet werden. Das Touchscreen Handy an sich hat nun seine direkten Vorläufer in Smart Phones, Spielkonsolen und kennt auch weiterhin ähnliche Anwendungen bei Systemen für Fahr- und Flugzeugnavigation.

Oft haben Firmen nicht nur Konzepte für das Touchscreen Handy, sondern sie entwickeln, vermarkten und produzieren auch eine weitere umfassenden Palette an auch kundenorientierten Touchmonitoren und Touchscreens, die auch ganz konkret für die Erfordernisse und im Abgleich mit besonderen Bedürfnissen von Kunden erst noch entwickelt werden können, etwa für automatisierte Industrie- oder Notfallanlagen.

Es sind dies die Displaykonstruktion, die speziellen Ideen gerecht werden können: Es handelt sich um die Varietät von Displaygrößen, unterschiedliche Programmierungen, genau gewünschte Oberflächen und Gehäuse, viel individueller noch (nämlich mit eigens entwickelter Software) als es sich bei einem Touchscreen Handy beobachten lassen kann.

Doch wenn es um ein Touchscreen Handy heutzutage geht, entsteht oftmals der Eindruck, als ob diese individuell eingerichtet wären: Die operierende Software ist auf Kundenanfragen und zahlreichen auf Umfragen basierenden Entwicklungen gegründet und umfasst somit individuelle Notwendigkeiten auf einer hohen Bandbreite - ganz gleich, ob es sich um Verein oder Beruf handelt.

Peter Baldauf
 
 
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