Heuschnupfen Tipps
Für die einen ist Frühling gleichbedeutend mit Sonne, Spaziergängen und fröhlichem Wetter. Für die anderen ist es mehr der Beginn eines langwierigen Leidens. Wer auch nur einmal in seinem Leben unter Heuschnupfensymptomen gelitten hat, versteht genau was mit Leiden gemeint wird. Niesattacken, dauerhaft fließende Nase und juckende tränende Augen sind nur ein paar der zahlreichen lästigen Symptome von Heuschnupfen, die das Leben wirklich erschweren können.
Die Statistiken belegen, das mehr als 20 % der Deutschen an Heuschnupfen leiden. Diese Zahlen machen aus dieser Art von Allergie einen lukrativen Markt für die Pharmaindustrie. Es gibt schon so viele Arzneimittel, die angeblich Hilfe bei Heuschnupfen schaffen sollen, dass man sehr schnell den Überblick verlieren kann. Was hilft tatsächlich? Braucht man wirklich alldiese Arzneimittel oder genügen gewöhnliche Hausmittel bei Heuschnupfen?
Es gibt natürlich immer Extremfälle, aber die Wahrheit ist, dass man meistens ohne Medikamente im Kampf gegen Heuschnupfen auskommen kann. Es gibt tatsächlich eine Vielfalt an Lebensmittel und Hausmittel, die Symptome stark lindern und sogar komplett heilen können.
Manchmal sind überhaupt keine Mittel nötig, um ein messbares Ergebnis zu erzielen. Sie werden staunen, was Entspannung und Stressbekämpfung bewirken können. Das ist kaum zu glauben aber Studien weisen daraufhin, dass bei rund 30% der Pollenallergiker,Stress die Symptome eindeutig Verstärkt. Dagegen helfen idealerweise Sport und Meditation. Eine ruhigere Lebensart tut es auch, wenn man sie sich leisten kann.
Ein weiteres Beispiel für einfache aber effiziente Hilfe bei Heuschnupfen wären Pflanzenheilmittel, die die Histaminausschüttung agieren. Histamin ist der Botenstoff, der die allergischen Beschwerden auslöst. In dem man dessen Ausschüttung verringert, erzielt man viel schwächerer Beschwerden. Aloe Vera-Saft bewirkt genau das, wenn richtig eingenommen. Z.b. in der Form einer vierwöchigen Kur bei 0.2 Liter pro Tag.
Das sind eher mittelfristige präventive Lösungen, aber was soll man tun, wenn es relativ spät ist? Was tun, wenn das Pollen schon richtig fliegt und man schon an Schnupfen, niesen und geschwollene Augenglieder leidet?
In solchen Fällen, kann eine tägliche Nasenspülung Ihr bester Freund sein. Die Vorgehensweise ist einfach. Lösen Sie einen Teelöffel gewöhnliches Kochsalz in 0.25 lauwarmem Wasser auf. Dann ziehen Sie die Lösung in der Nase hoch. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals, um die Pollen auszuspülen. Als neben Effekt wird die Nasenschleimhaut desinfiziert und gegen Pollen gestärkt.
Eines der häufigsten Merkmale von Heuschnupfen sind geschwollene ständig tränende Augen, die sich im schlimmsten Fall entzünden können. In solchen Fällen gehen Sie, wie folgt, vor. Zwei Teelöffel Augentrostkraut in einem Drittel Liter Wasser zum Kochen bringen und ca. fünf Minuten ziehen lassen. Dann wird ein Tuch mit dem abgekühlten Aufguss getränkt und 15 Minuten auf die geschlossenen Augenlider gelegt.
Falls der Heuschnupfen sich in allergisches Asthma entwickelt hat, können Pestwurztabletten sehr hilfreich sein, da sie Entzündungreaktionen lindern und Bronchien weiten.
Manchmal verursacht Heuschnupfen anhaltende krampfartige Hustenanfälle. Dagegen helfen meistens Efeupräparate.
Viele nehmen Heuschnupfen auf die leichte Schulter. Dabei kann er sich sehr schnell zu allergischem Asthma entwickeln, wenn schnelle Hilfe nicht geleistet wird. Besuchen Sie
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