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Tolomeo - Premiere am 09. Oktober im Opernloft in Hamburg

Autor: SandraLamm | Erstellt am: 21.09.2009 | Gelesen: 1332
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Händels Werk als OperaBreve – Oper in kurz

Tolomeo
Tolomeo
Eine spannende Familiengeschichte, betörend klare Musik und ganz viel Farbe – diese Mischung ergibt Händels Oper Tolomeo in der Inszenierung von Inken Rahardt. Das erstmals in Hamburg aufgeführte Werk ist der Beitrag des Opernlofts zum Händel-Jahr 2009 und wurde von der Behörde für Kultur, Sport und Medien gefördert.

Georg Friedrich Händel, der vor 250 Jahren in London starb, vertonte die Geschichte einer ägyptischen Herrscherfamilie: Tolomeo und Alessandro sind die Söhne von Kleopatra III. (einer Vorgängerin der berühmten Namensschwester, die Cäsar liebte). Die Mutter vergöttert den einen und verstößt den anderen. Alessandro wird, obwohl er der Jüngere ist, zum Thronfolger ernannt. Tolomeo wird nach Zypern verbannt, wo er sich das Leben nehmen will. Opern-untypisch geht diese Geschichte gut aus: Die Brüder versöhnen sich nach dem Tod der Mutter.

Das Opernloft erzählt aber kein Historiendrama, sondern eine Familiengeschichte von heute: Zwei ungleiche Brüder kämpfen um ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft. Der eine malt Bilder, der andere macht Geschäfte - der eine ist Mamas Liebling, der andere das „schwarze Schaf". Aus ihrer Unterschiedlichkeit entsteht Hass, der schließlich zu einem tödlichen Unfall führt. Die Brüder kämpfen um die Liebe ihre Mutter und um dieselbe Frau: Seleuce. Das Salz in dieser Familiensuppe ist Künstlerin Elisa – frei, frech und sexy.

Neu im Ensemble ist Countertenor Armin Stein, der die Rolle des Alessandro singt. In der Titelrolle: Mezzosopranistin Soomi Hong. Die Ausstattung entwirft Rolf-Mares-Preisträgerin Claudia Weinhart.

Besetzung: Lisa Jackson, Armin Stein, Soomi Hong, Lotta Hultmark
Musikalische Leitung: Markus Bruker
Regie: Inken Rahradt
Text: Susann Oberacker
Ausstattung: Claudia Weinhart

Autor: Sandra Lamm
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Paula am 30.11.2009
Diese Inszenierung im Opernloft hat mir sehr gut gefallen. Vor allem fand ich klasse, dass die Bühne als Leinwand diente, auf der die vier Sänger mit Hilfe von Farben ihre Gefühle ausdrücken konnten. Die Farbmethaphorik gefällt mir sowieso immer sehr gut und hier endet das ganze dann auch in einer bunten Gefühlswelt...
Ich kann diese Inszenierung nur wärmstens empfehlen.







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