Hobbywerkstatt
Ein eigener Arbeitsraum für Basteln, Werkeln, Holzbearbeitung, Reparaturen und mehr, welcher Heimwerker träumt nicht davon. Die Werkzeuge übersichtlich geordnet und Werkbänke, an denen gleich an Ort und Stelle alles einsatzbereit ist. Eigentlich ist es ganz einfach, sich seinen Heimwerkertraum zu erfüllen und eine eigene kleine Werkstatt einzurichten. Grundvoraussetzung ist allerdings ein ungenutzter Raum, der sich zur Werkstatt umfunktionieren lässt.
Ob leerstehender Kellerraum, ungenutzter Wohnraum oder Gartenhäuschen, idealerweise sollte der Raum über Strom- und Wasseranschluss sowie ein Fenster verfügen. Und dann heisst es, selbst ist der Mann. Bevor die Werkstatteinrichtung eingebaut werden kann, sollte zunächst sichergestellt sein, dass genügend Platz für die geplanten Einbauten vorhanden ist. Ein genauer Plan der Werkstatt muss also her.
Wichtigste Ausstattungsmerkmale der Hobbywerkstatt sind natürlich immer die Werkbänke und die Unterbringungsmöglichkeiten für die Werkzeuge. Die Wände eignen sich hierbei hervorragend für offene Regale und spezielle Ablagesysteme, mit denen Ordnung ins Heimwerkerzubehör gebracht wird. Wenn in Zukunft viele Holz- und Schreinerarbeiten anfallen, sollten eine Säge- und eine Hobelbank gesondert eingeplant werden.
Bei der Grundausstattung an Werkzeugen und Maschinen sollte der Heimwerker Wert auf hochwertige Markenprodukte legen. Zum einen erleichtern sie die Arbeiten enorm, zum anderen bürgt gute Qualität für eine längere Lebensdauer. Wer möchte schon alle paar Monate neues Werkzeug anschaffen. Daher zahlen sich professionelle Markengeräte auf Dauer als gute Investition aus.
Insbesondere bei den klassischen Werkzeugen, wie Hammer, Meißel, Säge, Zange, Schraubenzieher und Co. sollte 1A- Qualität angeschafft werden. Auch Werkzeuge, die man vielleicht seltener braucht, sollten sicherheitshalber in der Werkstatt vorhanden sein, da der Heimwerker ja für alle Eventualitäten gerüstet sein will. Der Fachhandel steht dem Hobbybastler gerne hilfreich zur Seite, um die richtige Auswahl aus dem riesigen Sortiment zu wählen.
Werkbänke und Ablagesysteme gibt es im Baumarkt bereits als vorgefertigte Bausätze und müssen nur noch an die Bedürfnisse des Heimwerkers angepasst und zusammengeschraubt werden. Ein paar zusätzliche Fächer oder Aufhängungen lassen sich immer leicht nachrüsten. Natürlich kann der gestandene Heimwerker seine Werkbänke auch komplett selbst gestalten. Schneller und arbeitstechnisch sicherer sind meist allerdings die vorgefertigten Bausätze, da sie genau auf die Anforderungen der Heimbastelei abgestimmt sind.
Damit sind die Planungen und wohl auch der Einkauf abgeschlossen. Die Werkstatteinrichtung kann beginnen. Der Raum sollte allerdings vorher natürlich noch entsprechend vorbereitet werden. Gerade Kellerräume freuen sich über einen neuen Anstrich und eine Grundreinigung, damit die Werkstatt in strahlendem Glanz erscheinen kann.