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Tipps zum Business Englisch

Autor: grape | Erstellt am: 20.11.2010 | Gelesen: 485
Kategorie: Dienstleistungen & Consulting | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - 'Falsche Freunde' - Vorsicht auch im Business Englisch!

Die englische Sprache erscheint vielen zunächst leicht zu erlernen. Doch je weiter man in die Sprache vordringt, desto deutlicher wird einem, dass auch Englisch eine Sprache ist, in der man als „non-native Speaker" eine Menge falsch machen kann. Dies gilt natürlich auch für das Business Englisch, wo kleine Fehler in Wortwahl oder Verständnis zu großen Problemen führen können.

Dabei ist nicht von simplen Tippfehlern wie zum Beispiel „Dear Costumer" die Rede, womit immerhin schon durch das Vertauschen zweier Buchstaben aus dem Kunden eine Garderobiere wird. Viel fataler für den Geschäftsbrief sind die „false friends", also „falsche Freunde", Fehler, die auch dem geübten Sprecher und Schreiber bei Unkonzentriertheit unterlaufen können. Gemeint sind damit nicht nur im Business Englisch Worte, die in beiden Sprachen (Mutter- und Fremdsprache) identisch oder sehr ähnlich geschrieben werden, aber sehr unterschiedliche Bedeutungen haben können. Auch routinierte Sprecher sind davor nicht gefeit, hauptsächlich passieren diese Fehler aber bei nicht ausreichend gefestigtem Fachwissen um diese Begriffe.

Ein paar kleine Beispiele aus diesem Bereich: „Formular" wird gerne im englischen Text zu „formula", was allerdings Formel bedeutet. Das korrekte englische Wort wäre hier „form" gewesen. Auch umgekehrt gilt es, umsichtig zu sein: Das englische Wort „billion" ist keinesfalls gleichbedeutend mit dem deutschen Wort „Billion"! Wer hier statt dem korrekten Wort „Milliarde" falsch übersetzt, richtet womöglich großen Schaden an, der mit einer guten Ausbildung im Bereich Business Englisch einfach zu vermeiden gewesen wäre. Ein solcher Kurs ist also weder Luxus noch eine unnötige Ausgabe, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunftssicherheit, denn fast jeder Betrieb wird früher oder später vor der Aufgabe stehen, auch internationale Geschäftskontakte erfolgreich zu knüpfen. Auch für die persönliche Fortbildung ist dieses Fachwissen von großem Wert, denn der entsprechende Vermerk macht sich bei jeder Bewerbung gut, und kann durchaus das entscheidende Kriterium für Zu- oder Absage sein.

 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Silke Rische am 26.11.2010
Ja, die "False Friends" sind schon so eine Sache ...
Schulenglisch reicht in den meisten Fällen nicht aus, um sich im Job auf internationalem Parkett sicher zu bewegen und kompetent eine Firma zu repräsentieren.

Wenn sie Englisch sprechen, tendieren viele Deutsche dazu, 1:1 zu übersetzen. Das passiert vor allem dann, wenn englische Wörter (Anglizismen) sich im Deutschen eingebürgert haben und dann genauso auch in Englisch zu verwendet werden. „Ein englisch klingendes Wort im Deutschen hat sicher die gleiche Bedeutung im Englischen.", denkt so mancher. Aber weit gefehlt ...

Manchmal kann das mit der Übersetzung gut gehen, aber oft geht es ziemlich schief. Dann kommt es zu Übersetzungen, die es so im Englischen gar nicht gibt. In dem Fall spricht von Scheinanglizismen. Das sind Wörter, die zwar englisch klingen, aber in der englischen Sprache entweder unbekannt sind oder eine völlig andere Bedeutung haben. Missverständnisse sind dann vorprogrammiert. Im besten Fall sorgt die Übersetzung für einen Lacher, im schlimmsten Fall für Ablehnung und Ratlosigkeit.

Hier ein Beispiele für eine typische 1:1 Übersetzung aus dem Geschäftsleben: „You can call me on my handy.“(Soll heißen: „Du kannst mich auf meinem Handy anrufen – Ergibt aber etwas völlig Sinnloses, da „handy“ nicht Handy bedeutet, sondern (handlich / praktisch“).

Man sollte sich also nicht blindlings darauf, dass englische Wörter, die wir im Deutschen benutzen, die gleiche Bedeutung im Englischen haben.

Auf risches.de gibt es regelmäßig Tipps, Infos und Neuigkeiten rund um die englische Sprache - Schwerpunkt Business English.








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