Die englische Sprache erscheint vielen zunächst leicht zu erlernen. Doch je weiter man in die Sprache vordringt, desto deutlicher wird einem, dass auch Englisch eine Sprache ist, in der man als „non-native Speaker" eine Menge falsch machen kann. Dies gilt natürlich auch für das
Business Englisch, wo kleine Fehler in Wortwahl oder Verständnis zu großen Problemen führen können.
Dabei ist nicht von simplen Tippfehlern wie zum Beispiel „Dear Costumer" die Rede, womit immerhin schon durch das Vertauschen zweier Buchstaben aus dem Kunden eine Garderobiere wird. Viel fataler für den Geschäftsbrief sind die „false friends", also „falsche Freunde", Fehler, die auch dem geübten Sprecher und Schreiber bei Unkonzentriertheit unterlaufen können. Gemeint sind damit nicht nur im Business Englisch Worte, die in beiden Sprachen (Mutter- und Fremdsprache) identisch oder sehr ähnlich geschrieben werden, aber sehr unterschiedliche Bedeutungen haben können. Auch routinierte Sprecher sind davor nicht gefeit, hauptsächlich passieren diese Fehler aber bei nicht ausreichend gefestigtem Fachwissen um diese Begriffe.
Ein paar kleine Beispiele aus diesem Bereich: „Formular" wird gerne im englischen Text zu „formula", was allerdings Formel bedeutet. Das korrekte englische Wort wäre hier „form" gewesen. Auch umgekehrt gilt es, umsichtig zu sein: Das englische Wort „billion" ist keinesfalls gleichbedeutend mit dem deutschen Wort „Billion"! Wer hier statt dem korrekten Wort „Milliarde" falsch übersetzt, richtet womöglich großen Schaden an, der mit einer guten Ausbildung im Bereich Business Englisch einfach zu vermeiden gewesen wäre. Ein solcher Kurs ist also weder Luxus noch eine unnötige Ausgabe, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunftssicherheit, denn fast jeder Betrieb wird früher oder später vor der Aufgabe stehen, auch internationale Geschäftskontakte erfolgreich zu knüpfen. Auch für die persönliche Fortbildung ist dieses Fachwissen von großem Wert, denn der entsprechende Vermerk macht sich bei jeder Bewerbung gut, und kann durchaus das entscheidende Kriterium für Zu- oder Absage sein.