Schlank nach Schwangerschaft
Während man schwanger ist, nimmt ja bekanntlich zu und viele werden im Laufe dieser Zeit um einige Kilos schwerer. Das Kind kommt zur Welt aber die Kilos bleiben.
Eine schöne Umstandsmode ist zwar gut und praktisch, aber sie ist für die zukünftigen Mütter gedacht. Jetzt ist aber das Kind schon da und man möchte wieder in die alte Jeans reinpassen und Sommertops tragen und, und, und …
Also wird das Abnehmen nach der Schwangerschaft zu einem zentralen Thema einer Frau. Um dieses Ziel zu erreichen ist eigene Initiative und Geduld gefragt. Das ist aber nicht so einfach wie man denkt. Wenn man dieses Ziel erreichen will, müssen klare Regel befolgt werden aber täglicher stress, Zeitmangel und Müdigkeit machen das Leben einer Frau nicht einfacher. Und dann noch diese Regel verfolgen?
Es ist ja allgemein bekannt, wer schön sein will, muss leiden! Das, stimmt nicht so ganz.
Nein, nein ich möchte keinen davon abhalten zu leiden, wenn man es gerne möchte aber es gibt auch andere Lösungen um an das gewünschte Ergebnis zu kommen. Man muss einfach mit dem Köpfchen an diese Sache rangehen. Bei einigen Frauen geht das Gewicht durch das Stillen des Kindes zurück, aber bei den Anderen nicht. In diesem Fall sollte man aktiv werden und nach Möglichkeiten suchen, die überflüssigen Kilos los zu werden.
Wir möchten Ihnen in unserem Beitrag keine Regel festlegen. Eher möchten wir euch Ihnen ein Paar Tipps geben, worauf man achten sollte. Vielleicht werden diese Tipps einigen helfen, Angewohnheiten zu ändern. Hier sind die Tipps:
1. Auf die Ernährung achten
Achten Sie auf Ihre Ernährung und stellen Sie sie gegebenenfalls um. Keine doppelten Portionen. Lieber weniger essen, dafür aber vll. Mehrmals am Tag. Schon beim Frühstück kann man Kalorien sparen, zum Beispiel so:
- Laugenbrötchen statt Milchbrötchen: 246 statt 383 Kalorien (pro 100g)
- Fruchtaufstrich statt Honig: 160 statt 327 Kalorien (pro 100g)
- Frischkäse statt Butter: 274 statt 741 Kalorien (pro 100g)
- Lyoner statt Leberwurst: 252 statt 357 Kalorien (pro 100g)
Keine Babynahrung, da es kalorienreich ist und Babys etwas mehr Kalorien braucht. Sie möchten ja schnell wachsen. Stillende Mütter dürfen mit Abnehmen nach der Geburt nicht übertreiben. Wer zu schnell ihr Gewicht verliert, erhöht das Risiko Muttermilch zu verlieren. Also, langsam die Sache angehen.
2. Reichlich Wasser trinken
Das Trinken erhöht Energieverbrauch. Je kühler das Getränk ist, desto mehr Energie braucht den Körper, da er eigen Temperatur konstant halten soll. Das heißt aber nicht, dass man sich mit dem Wasser aus der Kühltruhe voll pumpen muss. Schließlich kann man auch schnell krank werden. An das Kind denken und gesund bleiben! Übrigens, wer lieber warme Getränke bevorzugt, dem können wir grüner Tee empfehlen. Er ist dafür bekannt, dass er Speicherung bzw. Bildung von Fettzellen hemmt und somit den Energieverbrauch steigert.
3. Schlafen ist wichtig!
Studien weisen nach, dass viele Menschen unter Schlafmangel leiden. Schlafmangel ist Stress für den Körper. Wenn solcher Stress länger anhält, dann reagiert der Körper auf unterschiedliche Weise darauf. Zum Beispiel fängt man öfters zu essen und nimmt zu.
Das ist sogar meine eigene Erfahrung.
4. Süßes reduzieren
Um den Stress abzubauen und sich bei Laune zu halten, greift man öfters zum Süßzeug. Dies kann ich auch nur bestätigen. Das könnte man sich auch sparen, zum Beispiel so:
- 250g Obstsalat mit Joghurt (187 kcal) statt 250g Fruchtjoghurt (235 kcal)
- Obstkuchen mit Hefeteig (176 kcal) statt Sandkuchen (382 kcal)
- 150g Schokoladenpudding (179 kcal) statt 100g Vollmilchschokolade (531 kcal)
5. Bewegung ist wichtig!
Das ist das wichtigste, meiner Meinung nach. Gleich nach der Geburt, kann man sich Zeit nehmen, damit sich der Körper erholen und wieder aufbauen kann. Macht kein Fehler und lässt Ihren Körper Zeit um wieder Kraft aufzubauen.
Wenn man sich nach der einigen Zeit wieder fit fühlt, kann man mit dem leichten Sportprogramm anfangen. Ist man sich aber nicht sicher, sollte man sich zumindest bei der betreuenden Hebamme erkündigen. Einen Frauenarzt aufzusuchen, ist natürlich die beste Lösung. Er kann Sie in der Praxis untersuchen und genau sagen, ob Sie schon mit dem Sport und vor allem mit welchen Sportarten Sie anfangen dürfen.
Für die, die schon mit dem Sport anfangen können, stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl. Zum Beispiel können Sie mit dem Bauchmuskeltraining nach der Schwangerschaft anfangen. Später können sie sich mit Pilates, Callanetics oder Yoga beschäftigen. Schwimmen und Joggen ist auch erlaubt, aber nur wenn Ihr Körper sich schon erholt hat. Fangen Sie langsam an und genau so steigern Sie sich. Bitte setzen Sie sich realistische Ziele, verfolgen Sie Diese konstant und Sie werden sehen, wie Ihr Körper sich verändert.