Firewall - bild pixelio.de
Kein modernes Unternehmen kann heutzutage auf Computer und Internet verzichten. Der Druck der Verbraucher auf die Transparenz eines Unternehmens einerseits und die Effektivitätssteigerung der Betriebsabläufe durch die interne Vernetzung des Unternehmens andererseits, multiplizieren die Angriffsfläche, über die unkontrolliert Informationen aus dem Unternehmen abgezogen oder Schäden in das Unternehmen hineingebracht werden können. Von daher ist die Stelle eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten für jedes Unternehmen Pflicht.
Datensicherheit: Externe und interne Gefahren
In Bezug auf die Kategorisierung der möglichen Gefährdungen des Datenbestandes eines Unternehmens ist hier von der Schadensquelle einerseits und das Mittel der Schädigung anderseits zu unterscheiden. Für beide Kategorien hat der Datenschutzexperte entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Eine potentielle Schadensquelle kann von außen oder von innen kommen. Gegen die Gefahr von innen hilft eine Hierarchisierung der Zugangsberechtigung auf interne Daten. So lässt sich auch die Installation externer Speichermedien wirkungsvoll kontrollieren. Gefahren von außen werden in der Regel über ein Eindringen in die interne Netzstruktur erfolgen. Hier hilft eine sorgfältig eingestellte Firewall und ein professioneller Virenschutz, der zudem Bedrohungen von Würmern und Trojanern abwehren kann. An dieser Stelle sollte nicht gespart werden, auch die Kosten für Lizenzen, da sie pro Arbeitsplatz gerechnet werden, sich schnell zu einem nicht unerheblichen Betrag addieren können. Eine weitere Gefahr, die Unternehmen drohen kann, ist die Sabotage ihres Netzwerkes durch massenhaftes Versenden an die E-Mail-Accounts. Hier lohnt es sich ein Abgreifen der E-Mail-Adressen von außen durch Internetroboter dadurch zu verhindern, dass man diese ohne Verlinkung auf ein E-Mail-Programm auf seiner Internetseite präsentiert (z. B. Karl(dot)Schmitt(at)firma(dot)de).
Sicherung der Daten
Allerdings ist die Entwicklung von Gefahrenpotentialen rasant und eine Schädigung kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Deshalb ist es ratsam, seine Daten zu sichern. Es empfiehlt sich sogar, hierbei zweigleisig zu fahren. Einerseits die übliche Sicherung auf einem externen Datenträger (Festplatte oder Magnetband) und andererseits den Upload aller Daten auf eine virtuelle Festplatte bei einem externen Provider.
So ausgestattet und immer auf dem aktuellsten Stand, sollte jedes Unternehmen den realen Gefährdungen einigermaßen entspannt entgegensehen können.
Datensicherheit