Die innere Uhr braucht in den ersten Frühlingstagen etwas länger, um sich auf die neue Jahreszeit einzustellen. Grund dafür ist die vermehrte Bildung von Melatonin. Eigentlich sorgt dieses Hormon für erholsamen Schlaf und die Regelung des Tag-Nacht-Zyklusses. Es wird auch als Dunkelhormon bezeichnet.
Die kurzen Wintertage mit schwachem Sonnenschein regen den Körper zu vermehrter Melatonin-Bildung an, um erholsame Nächte zu bescheren. Je trüber und kürzer die Tage sind, desto mehr Melatonin wird produziert. Hat man zu viel Melatonin im Blut, fühlt man sich auch tagsüber müde und nicht richtig in Form. Der frühe Sonnenaufgang verkürzt die Nacht und „betrügt" einen um ein paar Stunden. Damit wird die letzte Tiefschlafphase geraubt.
Abhilfe schafft es, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das funktioniert mit Wechselduschen, Bewegung an der frischen Luft und mehreren kleinen Mahlzeiten am Tag, in denen Vitamin E enthalten ist. Das versteckt sich in Nüssen, Blattgemüse, Samen und Eigelb. Auf Kaffee und Alkohol sollte man verzichten.
lps/du