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Thüringen und Sachsen-Anhalt gleichsam im Aufwind

Autor: jobforto | Erstellt am: 05.10.2009 | Gelesen: 545
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Stellensuche im September 2009

Die Daforto GbR wertete für ihre Stellenbörse Jobforto.de 21.495 im Monat September 2009 veröffentlichte Stellenanzeigen aus, die auf zwanzig der bekanntesten deutschsprachigen Online-Stellenmärkte bekanntgegeben wurden. Ziel der Untersuchung war es, für die sechzehn deutschen Bundesländer einen Koeffizienten zu ermitteln, der die jeweilige regionale Arbeitsmarktsituation vergleichbar macht. Dazu wurde der relative Anteil an der Gesamtzahl angebotener Arbeitsplätze ins Verhältnis zum relativen Anteil an der Gesamtzahl der Bevölkerung gesetzt.

Mit 19,62 Prozent bzw. 16,81 Prozent der angebotenen Stellen rangierten der Freistaat Bayern und Nordrhein-Westfalen abermals mit großem Abstand an der Spitze der Liste der Bundesländer mit den meisten Vakanzen. In beiden Fällen war der Anteil an der Gesamtzahl der in Deutschland angebotenen freien Stellen im Vergleich zum Vormonat jedoch rückläufig. In der mit der Einwohnerzahl gewichteten Liste der Jobforto-Koeffizienten waren beide Länder ohnehin deutllich von der Spitze entfernt, die im Monat September 2009 geschlossen von den drei Stadtstaaten gebildet wurde. Hessen, in dem im August noch 13,2 Prozent der freien Stellen angeboten wurden, verlor mit nur noch 11,0 Prozent der Vakanzen und einem daraus resultierenden Koeffizienten von 1,484 seinen Platz im Spitzentrio der Liste.

Während Brandenburg nach wie vor weit abgeschlagen das Bundesland blieb, in dem die wenigsten Stellen pro Einwohner offeriert wurden, kristallisierten sich zwei andere östliche Bundesländer als stark verbessert heraus: in Thüringen und Sachsen-Anhalt wurden 43,8 Prozent bzw. 53,8 Prozent Stellen mehr angeboten als noch im August, so dass beide Länder an jeweils drei anderen Bundesländern vorbeiziehen konnten. Nach wie vor rangiert allerdings jedes der fünf neuen Bundesländer unterhalb des Bundesschnitts.

Jobforto-Koeffizient im Monat September 2009:
01. (01) - 2,918 - Hamburg (–0,202)
02. (02) - 2,612 - Bremen (+0,082)
03. (04) - 1,795 - Berlin (+0,131)
04. (03) - 1,484 - Hessen (–0,299)
05. (05) - 1,285 - Bayern (–0,068)
06. (06) - 1,183 - Saarland (+0,091)
07. (07) - 1,021 - Baden-Württemberg (–0,003)
08. (11) - 0,870 - Thüringen (+0,265)
09. (09) - 0,790 - Schleswig-Holstein (+0,044)
10. (08) - 0,769 - Nordrhein-Westfalen (–0,026)
11. (14) - 0,763 - Sachsen-Anhalt (+0,267)
12. (12) - 0,759 - Mecklenburg-Vorpommern (+0,165)
13. (10) - 0,693 - Sachsen (+0,025)
14. (15) - 0,660 - Rheinland-Pfalz (+0,217)
15. (13) - 0,516 - Niedersachsen (+0,015)
16. (16) - 0,360 - Brandenburg (+0,077)

Der erste Wert entspricht dem aktuellen Rang, der Klammerwert dem des Vormonates. Die Variable mit den drei Nachkommastellen stellt den aktuellen Jobforto-Koeffizienten dar. Die Veränderung des Koeffizienten gegenüber dem Vormonat ist nach dem Namen des jeweiligen Bundeslandes vermerkt. Beispiel zur Ermittlung des Koeffizienten: Auf den Freistaat Sachsen entfielen im September 2009 exakt 3,54 Prozent der angebotenen Stellen der Stichprobe. Da die Einwohnerzahl des Freistaats Sachsen einem Anteil von 5,11 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik Deutschland entspricht (Stand: 31. Dezember 2008), ergibt dies einen Jobforto-Koeffizienten von 3,54% : 5,11% = 0,693. Je höher der Koeffizient, desto mehr freie Stellen sind pro Kopf in dem jeweiligen Bundesland zu finden. Ein Koeffizient von 1,0 entspräche dem Bundesdurchschnitt.

Axel Saalbach
Leipzig, 23.09.2009

Daforto GbR
Hohmannstraße 7
04129 Leipzig

0341 - 331 02 05
eMail: presse@jobforto.de
www.jobforto.de
 
 
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