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Thermalquellen und ihre Bedeutung für die Medizin

Autor: therme-wien | Erstellt am: 27.04.2011 | Gelesen: 651
Kategorie: Beauty - Kosmetik & Wellness | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Schwefel und heißes Wasser als Quelle für Gesundheit und Entspannung

Thermalquellen Warmbad
Thermalquellen Warmbad
Hydrothermale Quellen sind Quellen aus denen Wasser austritt, welches wärmer ist als normales Grundwasser. Sogenannten Thermalquellen entstehen, wenn das Wasser unterirdisch erhitzt wird. Meist sind tektonische oder vulkanische Aktivitäten die Ursache. Teilweise erreicht das austretende Wasser dabei Temperaturen nahe dem Siedepunkt. In einigen Orten mit Thermalquellen ist das Kochen in Thermalquellen eine touristische Attraktion. Häufig sind austretende Schwefelgase eine Begleiterscheinung von Thermalquellen.

Schwefel wiederum ist als medizinisches Mittel schon seit dem Mittelalter bekannt. Schwefel wirkt bei äußerer Anwendung antibakteriell und funigzid. Das heißt, Schwefel kann sowohl Bakterien als auch Pilze und Parasiten abtöten. Wegen seiner entspannenden Wirkung wird Schwefel auch häufig in der homöopathischen Behandlungsmethodik angewendet. Aber nicht nur der Schwefelgehalt macht Thermalwasser tauglich für therapeutische Zwecke. Sie sind zudem sehr reich an mineralischen Inhaltsstoffen.

Thermalquellen werden häufig genutzt um Thermalbäder zu errichten. Diese Bäder nutzen das schwefelhaltige Quellenwasser. Ein Besuch in der Therme wirkt entspannend. Das warme Wasser entspannt Muskeln und löste Verspannungen. In den Thermalbecken befinden sich häufig auch künstlich angelegte Massagedüsen. Auch Whirlpools und Solebecken gehören häufig zur Ausstattung. Meist runden weitere Angebote den Badeaufenthalt ab. Massagen und Sauna sind häufig solche Zusatzangebote. Je nach Einrichtung wird dabei auch in der Massage und beim Betrieb der Sauna auf das Thermalwasser zurückgegriffen.

Thermalquellen werden allerdings nicht nur für medizinische und therapeutische Zwecke genutzt. Auch als alternative Energiequelle finden sie Verwendung. Island gilt als Vorreiter bei der Nutzung geothermaler Energie. Die Hälfte des Energiebedarfs wird dort aus Quellenenergie gedeckt.

Orte, an denen sich eine Thermalquelle befindet tragen häufig die Bezeichnung Bad im Ortsnamen. Das ist aber nicht zwingend, so befindet sich die Therme Wien beispielsweise in dem niederösterreichischen Ort Oberlaa bei Wien. In Deutschland ist die Vergabe des Namenszusatzes Bad geregelt. Ortschaften dürfen den Zusatz nur führen, wenn sie über eine medizinische Einrichtung für Kurmaßnahmen verfügen.

Martin Zelewitz
 
 
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