Prämenstruelle Beschwerden (PMS) werden oft als Schein oder Überempfindlichkeit der Frau bezeichnet. Es ist allerdings schon als klares Krankheitsbild definiert worden. Eine Therapie mit Bachblüten Essenzen kann helfen, die typischen Beschwerden von PMS zu lindern.
Was ist PMS?
Das prämenstruelle Syndrom bezeichnet in jedem Monatszyklus auftretende, äußerst komplexe Beschwerden, das vier Tage bis zwei Wochen vor dem Eintreten der Regelblutung einsetzen kann und die nach der Menopause meist wieder verschwinden. Etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an einem prämenstruellen Syndrom, vor allem aber Frauen über dem dreißigsten Lebensjahr. Die Tendenz ist steigend.
Der Schweregrad kann variieren. Ein Viertel der betreffenden Frauen klagt immerhin über ernste Symptome und die meisten Frauen leiden meist unter einer besonders starken Form des PMS, welches dann auch prämenstruelle dysphorische Störung (PDMS) genannt wird.
Der Zusammenhang zwischen dem seelischen Befinden, insbesondere aber bestimmter Symptome und dem Menstruationszyklus ist seit langem bekannt. Man geht davon aus, dass rund zehn Prozent aller seelischen Störungen aufgrund organischer Veränderungen, wie Magen-Darm-Störungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden bei Frauen mit ihrer Monatsblutung in Verbindung gebracht werden können.
Die Symptome der PMS
Die Beschwerden sind bei der PMS vielfältig.
Körperliche Symptome:
- Müdigkeit, Erschöpfungszustände und Abgeschlagenheit
- Hautveränderungen
- Übelkeit
- Kreislaufbeschwerden
- Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen im Gewebe
- Starke Krämpfe im Unterbauch
- Magen-Darm-Beschwerden
- Kopf- und Rückenschmerzen
- Ziehen in den Oberschenkeln
- Schmerzhafte Spannungen und Schwellungen
- Heißhunger
- Appetitlosigkeit
- Migräne
- Völlegefühl
- Ohnmachtsanfälle
- Schleimhautreizungen, ähnlich wie bei Erkältungen
- Aktivierung von latenten Entzündungsherden im Körper
- Erhöhte Sensibilität auf Reize ( Lärm, Geruch, Licht, Berührung, Zeit- und Arbeitsdruck)
Seelische Symptome:
- Reizbarkeit
- Antriebslosigkeit
- Angstzustände
- Hyperaktivität, Ruhelosigkeit
- Depressionen oder manische Phasen
- Grundloses Weinen oder Lachen
- Aggressivität
- Vermindertes Selbstwertgefühl
- Heißhunger-Attacken
Bachblüten Therapie
Neben der Bachblüten Therapie sollte man auf eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten achten. Das Vermeiden von salzreichen Speisen, Schokolade, Koffein und Alkohol in den letzten Tagen vor Einsetzen der Regelblutung soll zur Linderung der Beschwerden beitragen. Sport und reichhaltige Bewegung in frischer Luft verhelfen dem Körper, das gelagerter Wasser schneller abzutransportieren. Die dadurch erhöhte Durchblutung löst Krämpfe der Gebärmutter. Spaziergänge, Joggen, Radfahren oder Schwimmen wirken depressiven Zuständen entgegen. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf mit regelmäßigem Schlafrhythmus wirken den körperlichen Symptomen der PMS entgegen.
Bachblüten helfen gegen Beschwerden der PMS
Eine sanfte und natürliche Behandlung gegen PMS versprechen Bachblüten ohne jegliche Nebenwirkungen. Sie helfen insbesondere gegen psychische Beschwerden, wodurch eine Linderung der körperlichen Symptome erreicht werden kann. Die Bachblüte Scleranthus ist bei Unausgeglichenheit ideal. Empfehlenswert ist eine Einnahme von vier mal vier Tropfen täglich. Die Behandlung mit dieser Bachblüten Essenz kann solange erfolgen, wie Bedarf besteht.
Es gibt eine Vielzahl von Bachblüten, die bei PMS zu sehr guten Ergebnissen geführt hat.
| Verkrampfungen, Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl | Cherry Plum |
| Wiederkehrende Migräneanfälle | Chestnut Bud |
| Ohnmachtsanfälle | Clematis |
| Erschöpfungszustände | Elm |
Körperliche Schwäche, Depressionen, Angstzustände | Gorse, Honeysuckle |
| Niedriger Kreislauf | Honrbeam |
| Krämpfe, Hyperaktivität | Impatiens |
| Müdigkeit, Kreislaufschwäche, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen | Mustard |
Schwache körperliche Konstitution, Schwächeanfälle | Olive |