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(Online-Artikel.de) - The Ukulele Orchestra of Great Britain - Ukulele only - Konzert
©Fabian Maerz 21. bis 23. November 2011, 20.00 UhrEine Weltreise von Tschaikowsky über Otis Redding bis Nirvana hält das Orchester bereit, überzeugt davon, dass sich jedes Musik-Genre für eine Neuinterpretation eignet, sofern es nur auf der Ukulele gespielt wird. Mit großartiger Musikalität und dem so eigenen britischen Humor haben sie ein mitreißendes und komisches Programm zusammengestellt, zu dessen Bewunderern Michael Palin (Comedian aus 'Monty Phyton'), Paul Mc Cartney und HRH Princess Anne zählen. 1985 startete das Ukulele Orchestra aus reinem Spaß an der Freude, der grandiose Erfolg und Publikumszuspruch ließ die vielseitigen Viersaiter bald über die Grenzen des Landes hinaus in Amerika, Kanada, Belgien, Schweden, Finnland, Irland und Japan hinaus bekannt. Folklore aus der Südsee war gestern. „The Ukes" zeigen, dass musikalische Intelligenz und Leichtigkeit nicht unvereinbar sind mit akustischen Versionen von Heavy Metal, Performance-Kunst und gar einer Live-Hommage an Karaoke. The Ukulele Orchestra of Great Britian sind: David Suich, Peter Brooke-Turner, Hester Goodman, George Hinchliffe, Kitty Lux, Richie Williams und Jonty Bankes. "The best musical entertainment in the country... worth traveling a thousand miles to hear." - The Independent Weitere Infos unter www.ukuleleorchestra.com Karten-Telefon 030-390 665 50 oder karten@tipi-am-kanzleramt.de Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 24,50 – 39,50 Abendkasse € 20,80 – 33,60 Studentenkarten an der Abendkasse: € 12,50 Pressestimmen
Pressestimmen aus Berlin „Die Ukes adeln die Bonsaigitarre zum Instrument der Erkenntnis. Kauzig, britisch, unwiderstehlich."
Der Tagesspiegel „So kritisch, komisch, subtil war das Berliner Nachtleben lange nicht. Hier dürfen sie subversiv sein und sich totlachen über ‚I can boogie' und über‚Je t'aime' auf Englisch-Ukulelisch."
Der Tagesspiegel „Im Halbkreis sitzend, wie ein klassisches Zupforchester, kitzeln sie Unerhörtes aus ihren kleinen Freunden. [...] Rekordverdächtig ist das Ensemble in jeder Hinsicht. Wie die fabelhaften Briten es hinbekommen, sechs Pop-Hits simultan zu interpretieren oder zu fünft auf einer einzigen Ukulele zu spielen – das ist eindeutig ein Fall für ‚Wetten, dass...?'"
Berliner Morgenpost „Es sind gerade die Grenzen des Instruments, die das kreative Denken über Musik fördern. Ein Konzert des Ukulele Orchestra ist eine Karambolage von Postpunk-Performance und Oldies zum Mitklatschen. Sie werden Das Universum im Wassertropfen der Ukulele gespiegelt sehen."
BILD Berlin
Internationale Pressestimmen "The best musical entertainment in the country... worth traveling a thousand miles to hear."
The Independent "They demolish the pretensions of the pop industry with flourish... The ukulele has found its avant garde."
The Guardian "A musicologist's nightmare. Excellent."
Music Week "For sheer fun and outright daffiness tied to first-rate musicality and comic timing, few concerts this year matched this ensemble's November performance [at Carnegie Hall]."
New York Times "Virtuosic".
Guitar Magazine "They are among the great entertainers".
London Evening Standard "Plucking brilliant!"
Sunday Times "Most people have to die before they become immortal. These ukulele superstars have no such worries."
New Musical Express "Subversive, rare and very precious... Frighteningly talented and awesome."
Time Out "Impressive solo voices and an absolute mastery of strum, pluck and twang ensured the sheer joy and beauty of the music was never lost in the comedy... Perfectly polished professionalism."
The Independent
Das UOGBThe Ukulele Orchestra of Great Britain
Die Ukulele-Spieler dieses außergewöhnlichen Orchesters beherrschen nicht nur ihr Instrumentarium, sondern verfügen außerdem über beachtliche Gesangskünste. Ihre Instrumente haben sie mit „losem Kleingeld" erworben und sie sind davon überzeugt, dass sich jedes Musik-Genre für eine Neuinterpretation eignet, sofern es nur auf der Ukulele gespielt wird. Ein Konzert des Ukulele-Orchesters ist ein witziger, virtuoser, klimpernder, singender, ehrfurchtgebietender, füßestampfender Nachklang des Rock'n'Roll und eine leichte, melodiöse Unterhaltung, bei der die „bonsai guitar" und eine ganze Menagerie von Stimmen im Mittelpunkt stehen; und das Ganze kommt ganz ohne Schlagzeug, Piano, Hintergrundmusik und ohne Banjos aus. So entfaltet sich ein ganzes Universum aus dem Inneren der Ukulele. Das Orchester geht bis an die Grenzen des Instruments, um musikalisch Frieden mit den Ukulelen (kleine, große, hohe, schmale) zu schließen, und dabei enthüllt es unerwartete Innenansichten populärer Musik. Eine Weltreise von Tschaikowsky über Otis Redding bis Nirvana hält das Orchester für den Zuhörer bereit und lässt hierfür nur Handgepäck zu: „Ein gezupftes Ding nach dem anderen« stürmt auf die geneigten Ohren ein."
Das Ukulele Orchestra begann 1985 aus reinem Spaß an der Freude. Der erste Auftritt war eigentlich als Eintagsfliege gedacht, doch nachdem das Konzert im Nu ausverkauft war, ließ das nächste nicht lange auf sich warten und daraufhin war das Orchester im „national radio" zu hören. Seitdem folgten weltweit hunderte von Aufnahmen in Radio und Fernsehen, darunter bei der BBC. Konzerte in Amerika, Kanada, Belgien, Schweden, Finnland, Irland und Japan sind gleichermaßen ausverkauft an solch illustren Veranstaltungsorten wie Ronnie Scotts weltberühmtem Jazz-Club in London, der Royal Festival Hall, dem Glastonbury Festival, dem Chicago Chamber Music Festival, The Big Chill, Cropredy und dem Edinburgh Festival.
Das Orchester setzt sich aus einer Rhythmusgruppe, Bass, Bariton, Tenor, Sopran und Solo-Ukulele-Spielern zusammen, wodurch sich geradezu unerschöpfliche Möglichkeiten der Orchestrierung und das Einsetzen unterschiedlichster Register ergeben. Im Smoking, Schulter an Schulter, sitzen die Musiker in einem Halbkreis wie ein Sinfonie-Orchester und spielen Klassiker des Rock'n'Roll, Punk, Jazz und Klassischer Musik rauf und runter. Indem das Orchester zum einen die Schönheit, zum anderen aber auch die Platitüden des Materials hervorhebt, feiert es sich selbst in der Trivialität und in den Selbstverweisen populärer und anspruchsvoller Musik, zugleich ernst und leichtherzig.
Die Geschichte der UkuleleDie Ukulele steht schon lange nicht mehr allein für "Folkore aus der Südsee". Von Hawaii aus gelangte sie in die USA und hinterließ ihre Spuren bereits im Jazz der 1920er und 30er Jahre. In Europa hielt sie seit den 1950er Jahren mit dem britischen Skiffle Einzug.
So klein eine Ukulele auch ist, ihre Möglichkeiten und Einsatzgebiete sind doch ausgesprochen vielfältig. Gerade in den letzten Jahren erlebte sie in vielen Musikstilen eine kleine Renaissance; nach langer Zeit, in der sie als Spielzeug oder Kindergitarre betrachtet wurde. Aber wer sich einmal näher mit diesen „kleinen Dingern" beschäftigt, läuft schnell Gefahr, ihrem Charme zu erliegen.
Im Ursprung stammt die Ukulele von der portugiesischen „Braguinha" ab, die 1879 mit portugiesischen Einwanderern nach Hawaii gelangte und dort rasch an Popularität gewann. Schnell wurde einigen Einwanderern klar, dass es einen großen Markt für dieses Instrument gab, woraufhin die Ukulele in nur wenigen Jahren an Bedeutung gewann. Als Hawaii 1915 mit einem eigenen Pavillon auf der internationalen Panama-Pacific Ausstellung vertreten war, begann der Siegeszug der Ukulele! Schnell wurden die Instrumente von den großen Herstellern in den USA angeboten.
Der „Hawaiian Craze" ebbte zwar Mitte der 1920er Jahre wieder ab, doch die Ukulele hatte ihren Platz bereits erobert und brachte im Laufe der kommenden Jahrzehnte viele Spielerpersönlichkeiten hervor, die das Instrument immer wider in den Blickpunkt des Interesses rückten.
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