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The eye of... - receptions of input

Autor: whiteconcepts | Erstellt am: 12.01.2011 | Gelesen: 552
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Gruppenausstellung mit Eberhard Bosslet, Florian Freier, Philipp Geist, Daniel Belasco Rogers and Sophia New - plan b

Gruppenausstellung mit Eberhard Bosslet, Florian Freier, Philipp Geist, Daniel Belasco Rogers and Sophia New - plan b

Präsentiert werden die Arbeiten im Kontext des 1.Digital Art & Sound (DAS) Weekend, das im Vorfeld der transmediale vom 28. - 30.01.2011 in 70 Institutionen in Berlin ausgerichtet wird. In Kooperation mit transmediale, club transmediale (CTM) und Create Berlin. www.dasweekend.de/?p=190

Die Ausstellung erforscht künstlerische Ideen hinsichtlich der Selbst- und Fremdbeobachtung, die sich durch die verfügbaren digitalen Medien enorm verändert hat. Fragen nach dem Wesen der Realität werden aufgeworfen und Untersuchungen zu subjektiver und objektiver Realität vertieft. Sind Wahrnehmung und Wirklichkeit tatsächlich deckungsgleich? Informationen lassen sich kaum noch bündeln. Illusion, Wirklichkeit und Fiktion vermengen sich. Wie verarbeiten wir heute die Wirklichkeit?

Zielgerichtete Beobachtung wie die Observierung durch Kameras werden mit gemischten Gefühlen aufgenommen, wozu dienen sie wirklich, wer wertet sie aus? Realisiert sich hier Orwell's Idee aus 1984 „big brother is watching you"?

Einerseits soll Privates privat bleiben, wenn es darum geht nicht auf Google Street View zu landen. Andererseits lässt sich das Unternehmen Urheberrechte sichern. Wo legen wir Widerspruch ein und wessen Daten löschen wir einfach? Gerade in Bezug zur Internetplattform Wikileaks stellt sich die Frage, welche Aufklärung wir heutzutage benötigen, und wie sich kollektives Bewusstsein formieren kann. Wie lassen sich Gedanken kontrollieren oder der tatsächliche Verlauf der Dinge festhalten, wenn man nicht der permanenten Täuschung unterliegen möchte? Überwachung als Selbstschutz oder zum Schutz der anderen? Der Grat ist hier sehr schmal.

Mit elektronischen Medien ist es heute möglich, Daten verfügbar zu machen und damit Fragen aufzuwerfen, für die die Weltgemeinschaft eine Antwort finden muss. Denn auch heute werden mit allen verfügbaren technischen Errungenschaften Meinungen manipuliert und Zusammenhänge vertuscht, im kleinen wie im großen Maßstab. Die Ausstellung hinterfragt unser Verhältnis dazu.
 
 
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