Sukhothai Budda (Autor Greg Laski)
Thailand wird gelegentlich „
Land des Lächelns" genannt, diese Bezeichnung verdankt es der Mentalität seiner Einwohner, die ruhige, gastfreundliche, nette und über alles Heiterkeit schätzende Menschen sind. Die hiesigen Einwohner haben nicht die Angewohnheit, ihre negativen Emotionen öffentlich zu zeigen, was für uns – europäische Touristen – seinerseits eine Art Attraktion darstellt. Das fröhliche Wesen der Thailänder kommt bei ihrer Vorliebe für Vergnügen und die Organisation jeglicher Art von Festivals, die praktisch das ganze Jahr über andauern, hervor. Es fällt einem nicht schwer, sich in Thailand zu verlieben und mit großem Bedauern dieses ruhige Land zu verlassen, das voller Sonne, wunderschöner Frauen und gutem Essen ist, wo sogar Blumen ihr eigenes Fest haben.
Versorgt mit einem Flugticket nach Bangkok und den Grundredewendungen kawp kuhun (Danke) sowie khaw thawt (Entschuldigung), können wir uns getrost ins Land der Freundlichkeit und nie enden wollenden Festivals begeben – nach Thailand. Die Thailänder sind berühmt für ihr heiteres Lächeln und ruhiges Gemüt, sie sind ein Volk das jeglichen Konflikten ausweicht, darum wird der Ausflug in ihr Land mit Sicherheit eine nette Abwechslung für jeden Europäer sein. Hier treffen wir auf keine verärgerte Menschenmenge oder Streit in der Bahn, also wird nicht nur das thailändische Landschaftsbild für uns exotisch sein, sondern auch die Mentalität der Einwohner. Das tiefe Grün, die blühenden Blumen, das himmelblaue Wasser des Ozeans, die vergoldeten Strände und die sich auf diesen Hintergrund aufmalenden Lächeln der Einwohner – das ist
Thailand.
Der Patron der Atmosphäre allgegenwärtiger Freundlichkeit ist der Herrscher aller thailändischen Seelen – Buddha. Ganze 94% der Einwohner bekennen sich zur Religion des „Erwachten". Die ihm gewidmeten Bauten tragen zur Vielfalt des Landschaftsbildes bei. Wo man auch hinsieht, trifft man auf purpurfarben und golden schimmernde Dächer der Türme der Tempel. Die schönsten Tempelanlagen kann man in den historischen Parks der einstigen Hauptstädte des Landes, u.a. in Sukhotai, besichtigen. Im Inneren dieser Sakralbauten, genannt Wats oder Bots, finden wir eine ganze Sammlung von Buddhastatuen, die die Stile der verschiedenen geschichtlichen Epochen widerspiegeln. Falls wir Glück haben, sehen wir aus der Ferne einen demütigen Mönch in seinem charakteristischen, orangefarbenen Gewand, der gerade mit einer Metallschüssel aufbricht, um Almosen zu sammeln.
Nimmt man an einem der berühmten thailändischen Festivals teil, die das ganze Jahr über statt finden, erfreuen wir uns des Anblicks von Drachenrennen, Regatten von mit Blumen verzierten Booten, Umzügen mit Buddhastatuen und Vorführungen von Feuerwerken. Diese ausgelassen gefeierten Feste sind auch eine hervorragende Gelegenheit, um die Spezialitäten der lokalen Küche zu verkosten und traditionelles thailändisches Ballett oder Tanz kennen zu lernen. Liebhaber von weniger aktiver Freizeitbeschäftigung können sich jederzeit in die Luxushotels zurückziehen und Kokosmilch schlürfend im Whirlpool entspannen.
Greg Laski