(Online-Artikel.de) - Jetzt greift der Terrorismus auch auf den Motorsport über.
Das legendäre Wüstenrennen „
Paris-Dakar" fällt wegen der Angst vor dem Terror aus!
Ein Traum zerplatztFür viele Teilnehmer ist mit dieser Absage ein großer Traum zerplatzt. Einmal wollten sie durch die beeindruckende Landschaft fahren. Einmal nur brütende Hitze, Dünen, Sand und Staub – doch die Angst vor Terroranschlägen ließ ihn zerplatzen.
Für viele Fahrer bricht jetzt eine schwere Zeit heran. Sie müssen die Absage verarbeiten und sind traurig, weil sie nicht an der Rallye Dakar teilnehmen können. Zum anderen müssen sie die Sponsorengelder zurückzahlen oder stehen vor finanziellen Problemen, da sich viele von ihnen selbst finanziert haben.
Und warum?Wegen dummer Menschen, die denken, durch Terroranschläge ihre politischen Ziele erreichen zu können. Natürlich geht die Sicherheit der Fahrer vor, aber sollte man wirklich ein ganzes Sportereignis absagen, nur wegen einer Terrorwarnung? Ich sage, - Nein!
Meiner Meinung nach verbindet erst der Sport die Menschen. Er schafft es Länder und Kulturen zusammenzuführen und bringt den Menschen bei, für ihre Ziele zu kämpfen. Sport macht süchtig, aber auf eine positive Art und Weise. Deshalb finde ich es sehr bedauerlich, dass die Rallye Dakar abgesagt wurde.
Terroristen sorgen für trauriges Rallye-NovumLaut Dakar Chef Etienne Lavigne sollte „der Weg zum Dakar-Triumph 2008 durch einen Ozean aus Sand führen". So erklärte er es noch bei der offiziellen Strecken-Präsentation, doch dann trat etwas ein, was Tourgründer Thierry Sabine wohl nie erwartet hätte – die komplette Absage der Rallye Dakar! Das gab es noch nie!
Seit 1979 wird die „Wüstenrallye" ausgetragen, aber komplett fiel sie noch nie aus. Lediglich einzelne Etappen oder Streckenabschnitte sind bisher ausgefallen. Wer erinnert sich nicht an die teure Luftbrücke im Jahr 2000, als wegen Terrorwarnungen im Niger alle Fahre nach Libyen ausgeflogen werden mussten? Nun gab der Veranstalter Aso am 4. Januar 2008, also nur kurz vor dem geplanten Start bekannt, dass man die komplette Rallye Dakar aus Sicherheitsgründen abgesagt hat. Da insgesamt 8 der 15 Etappen durch Mauretanien führen sollten, war eine Alternativroute nicht möglich und so kam es zu dieser drastischen Lösung.
Träume platzenMit der Absage ist nicht nur viel Geld und Zeit verloren gegangen, sondern auch ein Traum zerplatzt. Viele Fahrer wollten nur einmal durch die bezaubernde und beeindruckende Landschaft fahren und einfach den Spirit der Wüstenrallye spüren. Deshalb sage ich, dass wir für unsere Träume und Ziele kämpfen sollten und auch nicht vor Menschen zurückschrecken sollten, die uns etwas Böses wollen.
Autor: Franzi Berlin