Telefonnummern sind Zahlenkombinationen mit denen Teilnehmer eines Telefonnetzes eindeutig identifiziert werden können. Das bedeutet eine Telefonnummer, in Kombination mit der jeweiligen Orts- oder Netzvorwahl, gibt es nicht zweimal. Die Zuteilung von Rufnummern zu Personen oder Haushalten wird von einer zentralen Stelle der jeweiligen Bundesregierung gesteuert. Solche sind zum Beispiel die Rundfunk & Telekom Regulierungs GmbH (RTR) in Österreich oder das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in der Schweiz. Telefonnummern können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Zunächst ist die Frage ob es sich um eine Festnetznummer oder eine Mobilfunknummer handelt. Das Zahlenformat ist dann nämlich unterschiedlich.
Die Vorwahl für Mobilfunknummern hat in Österreich beispielsweise nur vier Ziffern, die Ortsvorwahlen normalerweise fünf. Davon ausgenommen sind Vorwahlen für die Hauptstädte der Bundesländer bzw. Wien. Erstere haben vier Ziffern und Wien lediglich zwei Ziffern, nämlich 01. Früher waren Telefonnummern in Telefonbüchern ausgewiesen. Diese wurden normalerweise jährlich aktualisiert und an die Haushalte verschickt. Ein Telefonbuch ist eigentlich nichts anderes als eine alphabetische Auflistung von Namen und dazugehörigen Nummern. Unterteilt wird ein Telefonbuch häufig nach geografischen Standorten und regionalen Eingrenzungen.
Die Segmentierung erfolgte normalerweise nach Postleitzahlen. Heutzutage übernehmen diese Funktion häufig Telefonverzeichnisse. Eine Unterkategorie in den Telefonbücher nehmen häufig die sogenannten „Gelben Seiten" ein. Dabei handelt es sich normalerweise um Branchenbücher, in denen Firmen und Firmennummern ausgewiesen sind. Neuerdings kommen auch oft weitere Daten wie E-Mail und Homepage-Adresse dazu. Mit dem Medium Internet gingen Telefonbücher online. Sogenannte online Telefonverzeichnisse, wie zum Beispiel
www.telefonabc.at, erfüllen diese Funktion jetzt. Sie verbinden die Daten eines Telefonbuchs mit der flexiblen Rufnummernsuche, wie sie im Netz möglich ist.
Roland Josef