Teichfilter
Es gibt ja verschiedene
Teichfilter. Die meisten Gärtner wissen, dass der Filter ständig ungefähr 10% des wirklichen Teichvolumens fassen soll. Es muss aber eine ausreichende Bepflanzung geben, etwa 1/3 des Teiches soll bedeckt sein. Nur so funktioniert das
Teichfiltersystem, weil die überschüssigen Nährstoffe, die nicht gefiltert werden, werden von den Wasserpflanzen verarbeitet. Sie nehmen diese auf.
Wie funktioniert ein Teichfilter?
Es laufen da zwei Prozesse ab: erstens, werden Wasserunreinheiten mechanisch zurückgehalten und zweitens, sind viele Mikroorganismen aktiv. Wer im Teich Fische hat, der möchte sie auch gerne sehen. Die bunten Fische bevorzugen es aber, sich in den grünen Schlammwolken zu verstecken. Durch ein intensiveres Wühlen am Grund kommen immer mehr Nährstoffe in das Wasser – die Algen werden gedüngt. Jetzt braucht man nun einen guten Teichfilter, der diese ganzen Schlammpartikel und die kleinen, einzelligen Algen einsammeln könnte.
Ein Teichfilter soll rechtzeitig angewendet werden. Wenn sich schon 10 Jahre alte Schlammschichten ansammeln, kann der Filter schlecht gebraucht werden. Die Teichfilter haben die Aufgabe, die Verlandung eines Teiches noch in einer sehr frühen Phase zu verhindern. Die Sedimente am Boden werden ständig entfernt. So bleibt das Wasser immer sauber.
Sind die Filterschäume grob, so lassen sie sehr viele Partikel durch. Sind sie aber sehr fein, kann sich die Oberfläche sehr schnell verschließen. Es gibt unterschiedliche
Filterarten, so zum Beispiel den NaturaGart-Filter. Dieser Teichfilter hat eine Funktion, die alle Anteile von vier verschiedenen Porenweiten je nach Saison ändern kann. Im Frühling verwendet man den Grobfilter und im Sommer nutzt man mehr den Feinfilter. So füllen sich die Filtermedien immer ziemlich gleichmäßig mit dem ganzen Schlamm und mit den Algen. Die meisten Teichfilter werden für bestimmte Fischmengen gebaut. Sind die Fische etwas größer geworden, haben sie sich vermehrt oder der Teich wurde erweitert, sollte der nächstgrößte Teichfilter eigesetzt werden. Der NaturaGart-Filter ist sehr bequem, sein „Baukastensystem" kann immer fast stufenlos noch mehr erweitert werden.
Man sollte aufpassen, dass die Grobpartikel die Feinfilter niemals erreichen. Die Grobfilter können in den Teichen mit vielen Fischen die Standzeit der Filterschäume sehr verlängern. Jeder muss für seinen Garten den richtigen Teichfilter aussuchen. Erst sollte man wissen, wie groß der Teich überhaupt ist. Es wird seine Größe ermittelt. Den ungefähren Wert erhält man, wenn die längste, die breiteste Seite sowie die tiefste Stelle multipliziert werden. Das Ergebnis teilt man durch zwei.Danach sollte das mit 1000 multipliziert werden.
Wenn man im Teich nur ein paar kleine Fische hat, verursachen diese auch nicht so viel Schmutz. Dann sollte man die notierte Zahl mit 1,5 multiplizieren. Hat man viele Fische oder sind sie ganz groß, multipliziert man die notierte Zahl einfach mit 2. Diese notierte Referenz-Zahl ist sehr wichtig. Nun wählt man den passenden Teichfilter aus.
Mit der errechneten Referenz-Zahl für den Gartenteich kann man jetzt den passenden Teichfilter finden. Die angebotenen Teichfilter habe ihre Zahl in der Artikelbezeichnung. Die Zahl muss mindestens der zum Schluss notierten Referenz-Zahl für den Gartenteich genau entsprechen. Es kann vorkommen, dass es keinen Teichfilter mit dieser Zahl gibt, dann sollte man die nächste größte Nummer nehmen.
Leitet jemand das Wasser aus dem Teichfilter über den kleinen Bachlauf zurück in den Teich, so sollte er dran denken, dass der Teichfilter höher als der Bachlauf steht. Wird das Wasser nach einem Teichfilter in die Höhe geleitet, wählt man einen Druckfilter. Gute Erfahrungen sammelten Gärtner mit dem zusätzlich eingesetzten UV-C-Gerät.