Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Teekanne: Die Gesichte & Herkunft der Teekanne

Autor: teematik | Erstellt am: 22.01.2010 | Gelesen: 2249
Kategorie: Geschichten & Anekdoten | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Was viele nicht wissen - die Teekanne gibt es noch garnicht so lange

Teekannen aus Ton
Teekannen aus Ton
Im Gegensatz zum Alter des Tees ist die Erfindung der Teekanne noch ziemlich neu.

Früher kochte man Wasser in großen Kesseln, nahm ein Stück Teekuchen, diesen löste man im heißen Wasser auf und der Sud wurde in Teetassen verteilt. Später kam Teepulver (Matcha) in Mode, dies wurde dann in einer tiefen Schale mit heißem Wasser und einer Art Schneebesen verquirlt. Das Pulver sank zu Boden und dann konnte man den Tee aus derselben Schale trinken.

Im 13. Jahrhundert wurden die Teeblätter wieder ein gern gesehener Gast und Teekannen wurden populär. Gefäße die Teekannen ähnlich sehen, gibt es in China schon seit tausenden Jahren, aber diese wurden für Wasser und Wein genutzt. Diese Kannen hatten schon einen Handgriff und Ausguss und wurden dann auch zur Teezubereitung genutzt. Teekessel aus der Region Yixing waren zu dieser Zeit die berühmtesten - diese Teekannen wurden aus einem besonderen hochwertigen, rotbraunen Lehm gefertigt, dem sogenannten Purpur-Ton.

Diese Tongefäße dienten als Teekanne aber auch als Trinkgefäß - auch heute ist dies noch so. Besonders in der Ming-Dynastie von 960 - ca. 1600 waren diese Teekannen aus Ton gefragt. Die Yixing Teekannen waren zu dieser Zeit hochbegehrte Luxusgüter und die Handwerker verewigten sich in den bauchigen Gefäßen mit chinesischer Kalligraphie, Literatur und Kunst.

Teekannen wurden in China aus allen möglichen Materialien hergestellt, so gab es Teekannen aus Kristall, Jade, Lack, Achat, Bambus und Porzellan, aber die Yixing Teekannen haben sich durchgesetzt, da sie einfach ewig halten. Jede Teekanne aus dieser Region ist ein Unikat, da diese Teekannen handgefertigt werden. Im Laufe der Zeit nimmt der poröse unglasierte Ton das Aroma des Tees in sich auf, und so sagt man, dass man nach langem Gebrauch der Teekanne nur noch heißes Wasser in die Teekanne füllen brauch um seinen Tee aufzubrühen.

Heutzutage gibt es Teekannen in vielen verschiedenen Variationen, aus Gusseisen, Porzellan, Glas und auch weiterhin aus Ton.

Gregor Purschke
 
 
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Geschichten & Anekdoten:
Es ist zu spät dir nachzutrauern ich will dich nur noch vergessen
Bist du dir der Macht der Angst und deiner Gedanken bewusst?
Prozess der Liebe
Vespertilio und Hanniball auf einer Sonntagstour
Die Anländerungordnung 1888 in der Rechtstatsachenforschung
Ein stiller Moment für die Ewigkeit
Wie alle ihre Schulden bezahlten
Die Totenbeschaugebührenregelung 1885 in der Rechtstatsachenforschung

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Teekanne: Die Gesichte & Herkunft der Teekanne”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.