Teebaumöl
Teebaumöl enthält ein sehr komplexes Wirkstoffprofil. Wissenschaftler konnten mittlerweile über 100 unterschiedliche Substanzen nachweisen. Bei vielen dieser Stoffe konnte man bislang noch nicht feststellen, wie sie genau wirken, aber Teebaumöl wird zur Hautpflege und Faltenbehandlung genauso benutzt wie zur Haarpflege und ist mittlerweile auch in einer Versand Apotheke und
Internetapotheke erhältlich.
Teebaumöl wurde bereits von den Aborigines in Australien verwendet. Mittlerweile haben die Heileffekte des Öls auch eine solide wissenschaftliche Grundlage bekommen.
Beim
Manukaöl handelt es sich um das Öl des neuseeländischen Manukastrauches, der mitunter auch als neuseeländischer Teebaum bezeichnet wird. Es wurde ebenfalls von den dortigen Ureinwohnern, den Maoris, entdeckt. In seinem Heimatland Australien wurde Teebaumöl durch die Penfold- Studie aus dem Jahre 1925 bekannt. Diese über drei Jahre andauernde Untersuchung belegte, dass Teebaumöl über 13mal so starke antibiotische Eigenschaften verfügt wie Karbolsäure, dem damals gebräuchlichsten Antiseptikum. Es dringt gut in die Haut ein, ohne das Gewebe dabei zu schädigen, und eignet sich dadurch vor allem zur äußerlichen Anwendung. Seitdem setzte man Teebaumöl vor allem bei der Behandlung von Wunden, Hauterkrankungen und Infektionskrankheiten ein.
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs galt es als unentbehrlicher Rohstoff. Die Teebaumpflücker wurden vom Wehrdienst befreit, und das Kriegsministerium kaufte sämtliche Lagerbestände des Öls auf, so überzeugt war man von seinen Heilwirkungen. In Europa hatte Teebaumöl lange Zeit keine Chance, weil man hier in Sachen antibiotischer Medikamente vor allem auf das Penizillin und seine Artverwandten setzte. In den letzten Jahren erlebt man jedoch auch in Deutschland einen regelrechten Teebaumöl-Boom. Das Manukaöl wurde hierzulande erst später bekannt. Es scheint noch stärkere antibiotische Eigenschaften zu haben als das australische Teebaumöl.
Sowohl das Manukaöl als auch das Teebaumöl töten mit ihrem hohen Gehalt an fettlöslichen Terpenen zahlreiche Bakterien, Viren und schädliche Pilze ab. Die Zellwände der Parasiten werden von den Terpenen regelrecht geknackt. In wissenschaftlichen Studien beeindruckte Teebaumöl vor allem durch seine heilende Wirkung bei Hauterkrankungen wie Akne und Herpes sowie Haut- und Schleimhautpilzen, es zeigte sich hier auch den meisten Medikamenten überlegen. Inhalationen mit Teebaum- oder Manukaöl helfen bei Erkrankungen der oberen Atemwege. Das Nebenwirkungsrisiko von Teebaum- und Manukaöl ist gering, in einigen Fällen konnte allerdings bei vorgeschädigter Haut ein Ekzem beobachtet werden, wenn das Öl unverdünnt mit der Haut in Kontakt kam. Vor der Anwendung von Teebaum oder Manukaöl sollte man testen, ob man es gut verträgt. Geben Sie dazu einen Tropfen des Öls auf Ihre Armbeuge. Kommt es innerhalb 24 Stunden zu keiner allergischen Reaktion, können Sie es getrost anwenden.