Tee-Plantage
Tee war noch nie so beliebt wie heute. Zu jeder Tageszeit sorgt er für Wohlbefinden, macht gesund von innen und schön von außen und soll gerade Älteren die Vitalität erhalten.Schon der alte chinesische Philosoph Laotse wusste die Vorzüge des Tees zu schätzen: „Tee hat nicht die Arroganz des Weins, nicht das Selbstbewusstsein des Kaffees, nicht die kindliche Unschuld von Kakao. Im Geschmack des Tees liegt ein zarter Charme, der ihn unwiderstehlich macht und uns verführt, ihn zu idealisieren. "Die wichtigste Teesorte ist sicherlich immer noch der Schwarztee, der - genau wie der Grüntee aus den Blättern des Teebaums gewonnen wird. Seine schwarze Farbe und sein besonderes Aroma gewinnt er durch die so genannte Fermentation, die Reaktion der Inhaltsstoffe mit Sauerstoff. Der Darjeeling-Tee aus Indien gedeiht vor allem an den südlichen Ausläufern des Himalayagebirges. Er ist eine helle, blumige und leichte Sorte, die sich durch ihr liebliches und doch intensives Aroma auszeichnet.
Der Assamtee stammt vorwiegend aus Nordost-Indien. Es handelt sich um einen kräftigen, vollen, runden, ausgewogenen und malzigen Schwarztee. Er entwickelt eine dunkle, rotbraun leuchtende Tassenfarbe und ist die Grundlage für die berühmten „Ostfriesenmischungen". Ceylontee aus Sri Lanka hat einen frisch aromatischen, spritzig-lebhaften Geschmack mit einer ganz besonderen, eleganten Milde.
Der wohl bekannteste aromatisierte Ceylon-Tee ist der Earl Grey - ihm wird zur Geschmacksverstärkung Bergamotte-Öl beigefügt. In der chinesischen Teeprovinz Yunnan, an der Grenze zu Tibet, Laos und Vietnam, wird die Wiege der wilden Teepflanze vermutet. Der hier wachsende Tee ist ein gehaltvoller, milder und doch recht kräftiger Hochlandtee. Der Keemun gilt als die Krönung der chinesischen Schwarzteekunst. Er hat ein einzigartiges „getoastetes" Aroma, einen intensiven Duft und ist im Geschmack voll, rund und fruchtig.
fn