Michael Ammermüller (links) und Sebastian Asch, Fahrer des a-workx Akrapovic Porsche 997 GT3 R
Nach langer Durststrecke und viel Pech reichte es für das Team aus Weßling endlich für den lang verdienten ersten Sieg. Nachdem der Porsche 911 GT3 R am Red Bull Ring in Führung liegend mit Getriebedefekt aufgeben musste, glückte ein fast problemloses Rennen am Samstag. Verkehrte Welt am Sonntag: Das Rennen begann voller Hoffnung und endete schon nach wenigen Metern durch einen Rammstoß von hinten.
Rennen 1, SamstagVon einem hervorragenden zweiten Startplatz aus konnte Sebastian Asch sofort den führenden Niclas Kentenich im Ferrari 458 unter Druck setzen, vermied aber zu Beginn des Rennens jegliches Risiko.
Beide Fahrzeuge gingen dann gleichzeitig zum Boxenstopp und auch in derselben Reihenfolge wieder ins Rennen. Michael Ammermüller nutzte die Gunst der Stunde und konnte nach einer geglückten Attacke am führenden Ferrari, nun pilotiert von Dominik Farnbacher, vorbeigehen. In den folgenden Runden kann sich Ammermüller dann von der Verfolgergruppe absetzen und fährt das Rennen souverän zu Ende.
Sebastian Asch: "Ein schöner Erfolg, nach der langen Durststrecke und dem Pech der letzten Rennen! Heute konnten wir endlich zeigen, wozu Team, Fahrer und Auto in der Lage sind, wenn mal nichts dazwischen kommt!"
Rennen 2, SonntagIm zweiten Qualifying wurde Michael Ammermüller auf jeder schnellen Runde von einem langsameren Teilnehmer aufgehalten und landet somit nur auf dem 13. Startplatz – mit gerade mal 6/10 Sekunden Rückstand auf den Polesetter, ein deutlicher Hinweis auf die Leistungsdichte, die im Feld herrscht.
Nach dem Start konnte Michael Ammermüller aber das Startchaos clever nutzen und schaffte es, sich innerhalb der ersten drei Kurven an den üblichen Rangeleien vorbei bis auf P4 zu schieben.
Aber schon kurze Zeit später war das Rennen für den Akrapovic-Piloten zu Ende: ein übermotivierter Christiaan Frankenhout fuhr dem a-workx Akrapovic Porsche mehrfach ins Heck. Die Rammstöße waren so heftig dass der Radträger brach und Ammermüller noch in der ersten Runde aufgeben musste.
Michael Ammermüller: "Sehr schade, dass manche meinen, Sie müssten das Rennen schon in der ersten Runde gewinnen. Der Porsche lag perfekt - heute wäre erneut eine Podiumsplatzierung möglich gewesen!"
Das nächste Rennen der ADAC GT Masters findet von 16. – 18. September auf dem TT Circuit im niederländischen Assen statt.
Das ADAC GT Masters findet an insgesamt acht Rennwochenenden statt und wird im Rahmen des ADAC Masters-Weekends ausgetragen. Der Fernsehsender kabel eins überträgt alle Rennen der GT Masters LIVE (jeweils samstags und sonntags ab 11.45 Uhr).
Rennkalender:
22. – 24.04.2011 Motorsport Arena Oschersleben
13. - 15.05.2011 Sachsenring
10. - 12.06.2011 Zolder / Belgien
08. - 10.07.2011 Nürburgring (im Rahmen Truck-Grand-Prix)
12. - 14.08.2011 Red Bull-Ring / Österreich
02. - 04.09.2011 EuroSpeedway Lausitz
16. - 18.09.2011 Assen / Niederlande
30.09. – 02.10..2011 Hockenheimring
Von: FH