Unterwasser-Schildkröte im Visier
Die
Malediven werden ihrem Ruf wirklich gerecht, einer der besten Tauchplätze der Welt zu sein. Auf den Malediven findet der Taucher eine Vielzahl von Tauchrevieren von Riffen über Höhlen bis hin zu Unterwasser-Klippen, aber auch Möglichkeiten zum Tauchen in Wracks und im Drift des Indischen Ozeans. In dieser Vielfalt finden Taucher jedes Erfahrungsniveaus einen passenden Ort zum Tauchen. Das Meer um die Malediven beherbergt viele Arten von Riff-Fischen und Tiefseebewohner wie Mantarochen und Haien. Die Malediven punkten mit farbenfrohen Korallengärten und klarem Wasser mit hervorragenden Sichtweiten.
Die Malediven sind eine Gruppe von 26 Atollen aus über 1.200 Inseln, die aus dem weißen Sand des indischen Ozeans aufragen. Das Klima der Malediven wird von den Monsun-Winden und den beiden Regenzeiten im Juli und August (Südwest-Monsun) sowie von November bis März (Nordost-Monsun) geprägt. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 24°C bis 27°C an der Oberfläche. Am wärmsten ist es von April bis Juni. Ein Tauchurlaub ist ganzjährig möglich, am besten aber von Juni bis Oktober und von Dezember bis März. Im Mai und August herrschen wegen der von den Niederschlägen der Regenzeit aufgewirbelten See eingeschränkte Sichtverhältnnisse.
Die Inseln der Malediven sind über eine weiträumige Fläche verstreut, daher sind Tauchreisen auf einem Safariboot die schönste Art, von Tauchrevier zu Tauchrevier zu reisen. Gute Tauchplätze befinden sich sowohl in den Lagunen der Atolle als auch in den dazwischenliegenden Kanälen. Der Vorteil eines Tauchurlaubs auf einem Boot liegt also in der hohen Beweglichkeit, mit der man von einem Tauchplatz zum nächsten reisen kann. Trotz der großen Zahl von Anbietern für Tauchreisen ist es wegen der starken Nachfrage ratsam, früh zu buchen.
Auf dem Nordmale-Atoll konzentriert sich der Großteil der Tauchbasen. Getaucht wird hauptsächlich an Klippen, Abhängen und Höhlen. Neben den schon erwähnten Manta-Rochen und Haien sind im Nordmale-Atoll auch Tunfische und Seeschildkröten heimisch.
Das Ari-Atoll ist das größte Atoll und besteht aus weit mehr "Thilas" als die anderen Teile der Malediven. In den Riffen hausen Moränen, Krabben, Plattwürmer und Seenadeln.
Das Raa-Atool, auch bekannt unter dem Namen Nord-Maalhosmadulu, bietet eine Reihe von Korallengärten und Unterwasserhöhlen, die von roten und gelben Korallenstöcken besiedelt sind. Es besteht aus über 90 Inseln, von den allerdings nur 16 bewohnt sind. Die Inseln sind von vielen Kanälen und versunkenen Gipfeln umgeben.