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Tageszeitungen und ihre Entwicklung

Autor: RomanAbo4me | Erstellt am: 10.03.2010 | Gelesen: 4573
Kategorie: Medien & Kommunikation | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ein kurzer Abriss über die Geschichte der Tageszeitung

Die Zeitung ist eine periodische Publikation. Periodisch bedeutet, dass sie regelmäßig erscheint. Es handelt sich im klassischen Sinn um ein Druckwerk, das in der Regel aus mehreren Seiten besteht. Diese können in unterschiedlichen Formaten dargestellt werden. Neben der Periodizität muss eine Zeitung auch noch weiteren formalen Anforderungen gerecht werden. Zunächst muss sie öffentlich sein und für einen beliebigen Leserkreis im weitesten Sinne zugänglich sein (Publizität). Sie bedarf eines gewissen Zeitnahen Bezugs (Aktualität). Und muss sich über ein diverses Themengebiet erstrecken (Universalität).

Üblicherweise ist die Zeitung inhaltlich in verschiedene Rubriken, sogenannte Ressorts, aufgegliedert. Die üblichen Ressorts sind die Innenpolitik und die Außenpolitik, ein Wirtschaftsteil, ein Kulturteil (Feuilleton), eine Chronik, den Sportteil und möglicherweise auch noch eine Rubrik für Regionales sowie einen Serviceteil. Politik ist wohl selbsterklärend, ebenso wie der Wirtschaftsteil, der Kulturteil und der Sportteil. Die Chronik beschäftigt sich inhaltlich mit dem tagesaktuellen Geschehen. Gewisse inhaltliche Überschneidungen mit den anderen Ressorts sind dabei kaum zu vermeiden. Allerdings bietet zum Beispiel die Innenpolitik noch detailreichere Hintergrundinformationen, wohingegen die Chronik aktuelle Geschehnisse mitteilt und nicht notwendigerweise in der Tiefe erklärt. Der Serviceteil umfasst normalerweise Dinge wie die Kleinanzeigen, Kinoprogramm und das allseits beliebte Kreuzworträtsel. Letzteres wird mehr und mehr durch das ebenso beliebte wie knifflige Sudoku ergänzt oder sogar teilweise verdrängt.

Etymologisch gesehen leitet sich das Wort Zeitung von dem mittelhochdeutschen Zidunge ab. Das Wort bedeutet frei übersetzt soviel wie Neuigkeit oder Nachricht. Anfangs handelte es sich um nicht mehr als einfache, einseitige Anzeigenblätter auf denen Neuigkeiten verschiedener Wichtigkeit geschrieben standen. Optische Elemente wie Bilder und Karikaturen kamen erst später hinzu. Einen echten Höhepunkt erreichte die Zeitung im Zusammenspiel mit dem zunehmenden Alphabetisierungsgrad im 19. Jahrhundert. Größen wie Randolph Hearst und William Pulitzer, nach dem auch der berühmte Pulitzer Preis benannt ist, prägten diese Phase. Negative Auswirkung hatte natürlich der Zweite Weltkrieg auf die deutschsprachige Presselandschaft. Zensur und Gleichschaltung waren an der Tagesordnung.

Roman Meingassner
 
 
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